Dunkle Goslarer Gose finden
Dunkle Goslarer Gose ist am ehesten in gut sortierten Getränkemärkten, regionalen Brauereishops oder bei spezialisierten Bierhändlern erhältlich.
Schweinebraten mit Biersauce
Saftiger Schweinebraten wird mit dunkler Goslarer Gose, Wurzelgemüse und Gewürzen im Bräter geschmort und mit dunkler Biersauce, knusprigen Speckkartoffeln und Speckbohnen serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Goslarer Bierbraten verbindet eine kräftige dunkle Biersauce mit zart geschmorter Schweineschulter. Dazu kommen goldbraune Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln sowie grüne Speckbohnen – eine vollständige, herzhafte Tellerkombination aus dem Harz.
Zartes, saftiges Schweinefleisch trifft auf eine dunkle, kräftige und leicht säuerliche Biersauce. Die Bratkartoffeln sind außen goldbraun und knusprig, innen weich; die Bohnen bleiben weich, aber noch bissfest und werden von rauchigem Speck und Zwiebeln begleitet.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich waschen und in einem Topf mit Salzwasser etwa 18 Minuten vorgaren. Abgießen, ausdampfen lassen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend pellen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind vorgegart, aber noch formstabil.
Den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Schweineschulter trocken tupfen, rundum mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen und mit Senf einreiben. Zwiebeln, Möhren und Sellerie schälen und grob würfeln.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Das Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und die Schweineschulter von allen Seiten kräftig anbraten. Das Fleisch herausnehmen. Zwiebeln, Möhren und Sellerie im Bratensatz anrösten. Das Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten.
Daran erkennst du es: Fleisch und Gemüse zeigen deutliche Röstaromen, ohne zu verbrennen.
Mit etwa 200 ml Gose ablöschen und den Bratensatz lösen. Die restliche Gose und die Fleischbrühe angießen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzufügen, den Braten wieder in den Bräter legen und alles einmal aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit kocht einmal auf und der Bratensatz ist gelöst.
Den Bräter mit einem Deckel verschließen und den Braten etwa 1 Stunde und 40 Minuten im Ofen schmoren. Nach etwa 50 Minuten einmal wenden. Danach den Deckel abnehmen und den Braten weitere 15 bis 20 Minuten garen, damit die Oberfläche Farbe bekommt.
Daran erkennst du es: Der Braten ist zart und lässt sich gut in Scheiben schneiden; die Oberfläche ist gebräunt.
Wichtig: Den Bräter vorsichtig öffnen, da heißer Dampf austreten kann.
Den Braten aus dem Bräter nehmen und locker abgedeckt etwa 10 Minuten ruhen lassen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus der Sauce nehmen. Das Gemüse mit der Sauce fein pürieren oder die Sauce durch ein Sieb streichen und anschließend abschmecken. Falls sie zu dünn ist, einige Minuten offen einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt oder fein passiert und ausreichend sämig.
Für die Bratkartoffeln den Speck in einer großen Pfanne langsam knusprig auslassen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Beides aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Das Butterschmalz im Speckfett erhitzen, die Kartoffelscheiben darin portionsweise goldbraun braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Speck und Zwiebeln wieder unterheben.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben sind goldbraun und außen knusprig.
Für die Speckbohnen die Bohnen putzen und in kochendem Salzwasser 8 bis 10 Minuten garen, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Abgießen und kurz ausdampfen lassen. Den Speck fein würfeln und in einer Pfanne auslassen. Die fein gewürfelte Zwiebel dazugeben und glasig braten. Butter hinzufügen, die Bohnen darin schwenken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich, aber noch bissfest.
Wichtig: Grüne Bohnen vollständig garen und nicht roh verzehren.
Den Braten in Scheiben schneiden und mit der dunklen Biersauce, den Bratkartoffeln und den Speckbohnen servieren.
Daran erkennst du es: Alle Komponenten sind heiß und unmittelbar servierbereit.
Gut zu wissen
Dunkle Goslarer Gose ist am ehesten in gut sortierten Getränkemärkten, regionalen Brauereishops oder bei spezialisierten Bierhändlern erhältlich.
Falls keine dunkle Goslarer Gose erhältlich ist, kann mildes dunkles Bier verwendet werden. Die Sauce wird dadurch runder und weniger säuerlich.
Festkochende Kartoffeln behalten beim Vorgaren, Schneiden und Braten ihre Form und eignen sich deshalb besonders gut für die Bratkartoffeln.
Die Sauce wird runder und weniger säuerlich als mit dunkler Goslarer Gose.
Die dunkle Goslarer Gose im gleichen Volumen durch mildes dunkles Bier ersetzen und wie beschrieben zum Ablöschen sowie Aufgießen verwenden.
Kartoffeln nur vorgaren, vollständig auskühlen lassen und vorsichtig in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Zerfallene Kartoffeln weiterbraten und als rustikale Bratkartoffeln servieren.
Bräter und Butterschmalz gut erhitzen und Fleisch sowie Gemüse mit ausreichend Kontakt zur heißen Fläche anrösten.
Die Sauce offen etwas einkochen lassen und vor dem Servieren abschmecken.
Die Sauce nach dem Pürieren oder Passieren einige Minuten offen einkochen lassen.
Die Sauce bei mittlerer Hitze ohne Deckel weiter reduzieren.
Die Bohnen nach 8 Minuten prüfen und abgießen, sobald sie weich, aber noch bissfest sind.
Die Bohnen mit Speck und Butter kurz schwenken und sofort servieren.
Eine mildere Fassung des Bierbratens mit weniger säuerlichem Saucenprofil.
Häufig gefragt
Mildes dunkles Bier kann im gleichen Volumen verwendet werden. Die Sauce wird dadurch runder und weniger säuerlich.
Vollständig abgekühlte Kartoffeln bleiben beim Schneiden und Braten stabiler und zerfallen weniger leicht.
Die Sauce nach dem Pürieren oder Passieren einige Minuten offen einkochen lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht.
Ja. Bratkartoffeln und Speckbohnen lassen sich während der langen Schmorzeit vorbereiten und fertigstellen, sofern der Bräter sicher und unter Aufsicht bleibt.
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