Heilbuttfilet auswählen
Frisches Heilbuttfilet ist meist beim Fischhändler oder an gut sortierten Fischtheken erhältlich. Tiefgekühltes Filet vollständig auftauen und gründlich trocken tupfen.
Herzhafte Fischpastete aus Hamburg
Herzhafte Hamburger Fischpastete mit Heilbutt, SchollenfiletBeliebter nordosteuropäischer Plattfisch mit weißem, zartem Fleisch., Garnelen und Spargelspitzen in cremiger Sauce unter goldbraunem Blätterteig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fisch, Garnelen und Spargelspitzen werden in einer cremigen Sauce zusammengeführt und in einer knusprigen Blätterteighülle gebacken. Die Pastete wird von einem frischen Blattsalat begleitet und ergibt ein eigenständiges, sättigendes Gericht mit maritimer Ausrichtung.
Unter der goldbraunen, blättrig-knusprigen Kruste liegt eine saftige, cremige Füllung mit zartem Fisch, bissfesten Garnelen und milden Spargelspitzen. Zitrone und Petersilie verleihen Frische, während der Blattsalat einen knackigen, leicht säuerlichen Ausgleich schafft.
Schritt für Schritt
Möhre, Sellerie und Zwiebel grob würfeln. Mit Wasser, dem Salz und der Petersilie in den großen Topf geben und 10 Minuten leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse hat den Sud aromatisiert und ist leicht weich.
Heilbutt- und Schollenfilets in den heißen Sud legen und bei niedriger Hitze 12 bis 15 Minuten gar ziehen lassen. Den Fisch herausheben und abkühlen lassen. Etwa 250 ml Pochiersud durch das Sieb in den Messbecher gießen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Der Fisch ist gerade durchgegart und lässt sich leicht in Stücke teilen.
Die Garnelen in den heißen Sud geben und 2 bis 3 Minuten gar ziehen lassen, bis sie rosa sind. Herausnehmen und abkühlen lassen. Den Fisch in mundgerechte Stücke teilen.
Daran erkennst du es: Die Garnelen sind rosa und gerade fest geworden.
Butter im zweiten Topf schmelzen. Mehl einrühren und 2 Minuten anschwitzen. Den Pochiersud nach und nach unterrühren und die Sauce 5 bis 7 Minuten sämig kochen. Währenddessen Schmand, Eigelb, Zitronensaft, Zitronenschale und weißen Pfeffer verrühren. Etwas heiße Sauce unterrühren, dann die Mischung zurück in den Topf geben. Die Sauce anschließend nicht mehr kochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und überzieht den Kochlöffel; nach Zugabe der Eigelb-Schmand-Mischung darf sie nicht mehr kochen.
Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine runde ofenfeste Form mit etwas Blätterteig auslegen und dabei einen Rand hochziehen. Fisch, Garnelen und Spargelspitzen hineingeben und die Sauce darüber verteilen. Mit dem restlichen Teig bedecken, die Ränder gut andrücken und die Oberfläche zweimal einschneiden. Ei und Milch verquirlen und den Teig damit bestreichen.
Die Pastete 20 Minuten bei 200 °C backen. Die Temperatur auf 180 °C reduzieren und weitere 25 bis 30 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist. Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kruste ist goldbraun und die Füllung heiß; nach dem Backen steht die Pastete 10 Minuten stabil.
Wichtig: Die Füllung muss vollständig heiß sein, bevor die Pastete serviert wird.
Blattsalat in mundgerechte Stücke zupfen und die Gurke in dünne Scheiben schneiden. Essig, Senf, Honig, Rapsöl und Wasser verrühren, mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und den Dill unterrühren. Das Dressing erst kurz vor dem Servieren unter den Salat heben.
Daran erkennst du es: Die Salatblätter sind gleichmäßig benetzt, aber noch knackig.
Gut zu wissen
Frisches Heilbuttfilet ist meist beim Fischhändler oder an gut sortierten Fischtheken erhältlich. Tiefgekühltes Filet vollständig auftauen und gründlich trocken tupfen.
Schollenfilet findet sich häufig beim Fischhändler, auf Wochenmärkten und an gut sortierten Frischetheken.
Rohe geschälte Garnelen nur so lange im heißen Sud gar ziehen lassen, bis sie rosa und gerade fest sind. Vorgegarte Garnelen würden nur kurz in der Sauce erwärmt werden.
Die Spargelspitzen aus dem Glas vor der Verwendung gründlich abtropfen lassen, damit die Füllung ihre cremige Konsistenz behält.
Die Füllung wird etwas magerer und fester.
Kabeljau vollständig auftauen, trocken tupfen und wie den Heilbutt im Sud gar ziehen lassen.
Der Geschmack bleibt mild und leicht süßlich.
Flunderfilet ohne Haut und Gräten verwenden und entsprechend im Sud gar ziehen lassen.
Der Salat bleibt frisch und knackig; nur die Blattstruktur verändert sich.
Entweder Kopfsalat oder Romana-Salatherzen verwenden, nicht beide Varianten gleichzeitig.
Den Fisch nur bei niedriger Hitze gar ziehen lassen und nach 12 bis 15 Minuten prüfen.
Zerfallenen Fisch vorsichtig mit der Sauce und den übrigen Zutaten vermengen; die Pastete lässt sich trotzdem backen.
Zuerst etwas heiße Sauce unterrühren und die fertige Sauce danach nicht mehr kochen lassen.
Die Sauce durch ein feines Sieb streichen und vorsichtig weiterverwenden, sofern sie nur leicht geronnen ist.
Spargelspitzen gut abtropfen lassen und den Fisch nach dem Pochieren kurz abkühlen lassen.
Die Pastete länger ruhen lassen und beim nächsten Mal die Zutaten gründlicher abtropfen lassen.
Die Ränder gut verschließen und die Oberfläche zweimal einschneiden.
Ausgetretene Sauce beim Servieren auffangen und die Pastete länger ruhen lassen.
Eine etwas magerere Variante mit Kabeljau anstelle des Heilbutts.
Vorgegarte Garnelen werden nicht separat im Sud gegart, sondern nur kurz in der Sauce erwärmt.
Flunderfilet ersetzt das Schollenfilet und bewahrt den milden Charakter der Füllung.
Häufig gefragt
Ja. Kabeljau eignet sich als Ersatz und wird in gleicher Menge verwendet. Die Füllung wird dadurch etwas magerer und fester.
Ja. Vorgegarte Garnelen nur kurz in der heißen Sauce erwärmen, damit sie nicht trocken werden.
Verwende entweder einen kleinen Kopfsalat oder zwei Romana-Salatherzen. Das Dressing erst kurz vor dem Servieren unterheben.
Achte darauf, dass die Füllung nicht zu flüssig ist, die Oberfläche mit Ei bestrichen wird und der Backofen vollständig vorgeheizt ist.
Die zehnminütige Ruhezeit hilft der cremigen Füllung, sich zu setzen, sodass die Portionen stabiler aus der Form kommen.
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