Säuerliche Äpfel verwenden
Säuerliche Äpfel halten beim Köcheln etwas Struktur und bringen einen frischen Kontrast zur süßen Schmarrnmasse.
Süßer Pfannenschmarrn
Locker gezupfter, goldbraun gebratener Kaiserschmarrn mit warmem Kompott aus säuerlichen Äpfeln, Zimt und Zitrone.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Goldbraune, zarte Schmarrnstücke treffen auf ein warmes Zimt-Apfel-Kompott. Der Eischnee macht den Teig luftig, während das Backen in der Pfanne feine Röststellen entstehen lässt.
Innen weich und luftig, außen goldbraun mit feinen Röststellen. Das Kompott ist warm, fruchtig und leicht säuerlich, mit weicher Apfelstruktur und deutlicher Zimtnote.
Schritt für Schritt
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Wasser, Zucker, Zimt und Zitronensaft in den Topf geben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Stücke weich sind, aber noch etwas Form behalten. Das Kompott warm halten.
Daran erkennst du es: Die Apfelstücke sind weich, zerfallen aber noch nicht.
Eier trennen. Eigelb mit Milch, Mehl, Zucker und VanillezuckerZucker, der mit Vanille oder Vanillin aromatisiert und vor allem für Süßspeisen verwendet wird. in der Rührschüssel zu einem glatten Teig verrühren.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und ohne sichtbare Mehlklümpchen.
Eiweiß mit Salz steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben, damit möglichst viel Luft erhalten bleibt.
Daran erkennst du es: Der Eischnee ist standfest und gleichmäßig untergehoben.
Die Hälfte der Butter in der großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Den Teig hineingießen, den Deckel auflegen und backen, bis die Unterseite goldbraun ist und die Oberfläche zu stocken beginnt.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun, die Oberfläche aber noch leicht feucht und gerade gestockt.
Den Teig mit dem Pfannenwender in vier Stücke teilen und wenden. Die restliche Butter zwischen die Stücke geben und weitere 2 bis 3 Minuten braten.
Daran erkennst du es: Die gewendeten Stücke sind auf beiden Seiten goldbraun und durchgehend gestockt.
Den Schmarrn mit zwei Pfannenwendern oder Gabeln in mundgerechte Stücke zupfen und unter Wenden noch 1 bis 2 Minuten goldbraun rösten. Mit Puderzucker bestäuben und sofort mit dem warmen Zimt-Apfel-Kompott servieren.
Daran erkennst du es: Die Stücke haben feine Röststellen und sind innen noch zart.
Gut zu wissen
Säuerliche Äpfel halten beim Köcheln etwas Struktur und bringen einen frischen Kontrast zur süßen Schmarrnmasse.
Die Butter wird nicht auf einmal verwendet: Die Hälfte kommt zum Ausbacken des Teigs in die Pfanne, die andere Hälfte nach dem Wenden zwischen die Stücke.
Das Päckchen Vanillezucker bringt Süße und Vanillearoma in den Teig; die angegebene Menge von 8 g bleibt Teil der Rezeptmenge.
Der Schmarrn kann etwas empfindlicher beim Wenden sein und eine leicht andere, meist weichere Struktur bekommen.
Eine glutenfreie Mehlmischung im gleichen Gewicht verwenden. Den Teig nach dem Anrühren kurz quellen lassen und beim Wenden besonders vorsichtig arbeiten.
Der Geschmack verändert sich je nach Pflanzendrink leicht; die Konsistenz bleibt ähnlich.
Milch im gleichen Volumen durch einen ungesüßten Pflanzendrink ersetzen. Für ein neutrales Ergebnis eignet sich ein ungesüßter Hafer- oder Sojadrink.
Das Butteraroma wird milder; die Bräunung kann etwas anders ausfallen.
Butter im gleichen Gewicht durch geeignete Backmargarine ersetzen und die Margarine ebenfalls auf beide Bratphasen aufteilen.
Eiweiß mit sauberem Werkzeug steif schlagen und anschließend behutsam unterheben.
Den bereits gebratenen Schmarrn in kleinere Stücke zupfen und mit etwas mehr Zeit bei moderater Hitze goldbraun rösten.
Bei mittlerer Hitze backen und den Deckel verwenden, damit die Oberfläche gleichmäßig stockt.
Die Pfanne kurz von der Hitze nehmen und die Stücke bei niedrigerer Hitze fertig garen.
Erst wenden, wenn die Oberfläche gestockt ist, und die gezupften Stücke anschließend noch goldbraun rösten.
Die Stücke bei mittlerer bis niedriger Hitze weiter wenden, bis sie außen gebräunt und innen durchgehend gestockt sind.
Nur sanft köcheln lassen und nach 10 Minuten den Garzustand prüfen.
Einige frische kleine Apfelwürfel kurz separat garen und unter das weiche Kompott heben.
Die klassische süße Variante erhält zusätzliche fruchtige Süße im Teig.
Das Kompott entfällt und der Schmarrn wird direkt mit Puderzucker serviert.
Die Äpfel werden durch aromatische Birnen ersetzt.
Das Kompott kann bis zu 24 Stunden vorher gekocht und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den Schmarrnteig und besonders den Eischnee erst kurz vor dem Braten zubereiten.
Übrig gebliebenen Schmarrn und Kompott getrennt abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren.
Gekochte Reste nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen und vor dem Verzehr gründlich erwärmen.
Das Kompott lässt sich grundsätzlich besser einfrieren als der fertige Schmarrn; dessen luftige Struktur leidet beim Einfrieren und Auftauen.
Häufig gefragt
Der Eischnee lockert den Teig auf und sorgt dafür, dass der Schmarrn innen zart und luftig bleibt.
Ja. In einer kleineren Pfanne wird die Teigschicht dicker und benötigt möglicherweise etwas länger, bis die Oberfläche stockt.
Ja. Das Kompott kann bis zu 24 Stunden vorher gekocht und bis zum Servieren abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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