Helles Bier
Ein mildes helles Vollbier kann verwendet werden, wenn Sudenburger Helles nicht erhältlich ist; es schmeckt etwas weniger malzig.
Schweinebraten mit hellem Bier
Zarter Schweinenacken schmort mit Zwiebeln, hellem Bier und Fond zu einer kräftigen Sauce. Dazu kommen goldbraune Bratkartoffeln und mild-säuerliches Sauerkraut mit Apfel.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Schweinenacken, Zwiebeln und helles Bier garen langsam zusammen, bis das Fleisch weich ist und die Sauce ihren herzhaften Geschmack entwickelt hat. Während der Braten im Ofen schmort, lassen sich Sauerkraut und Kartoffeln zubereiten – so kommen alle drei Komponenten gemeinsam auf den Tisch.
Weicher, saftiger Braten mit malziger Biersauce, dazu außen goldbraune und innen zarte Kartoffelscheiben sowie fruchtig-mild-säuerliches Sauerkraut.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Schweinenacken trocken tupfen. Salz, Pfeffer und Kümmel mischen, den Knoblauch fein reiben und alles in das Fleisch einreiben. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.
Das Öl im Schmortopf erhitzen. Das Fleisch rundherum kräftig anbraten und herausnehmen. Die Zwiebeln im selben Topf etwa 6 Minuten anbraten. Bier und Fond angießen und den Bratensatz vom Topfboden lösen. Lorbeerblätter zugeben und das Fleisch zurück in den Topf legen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist rundherum kräftig gebräunt; die Zwiebeln sind angebraten.
Den Topf mit dem Deckel schließen und den Braten 2½ bis 3 Stunden im Ofen schmoren. Nach etwa der Hälfte der Zeit das Fleisch wenden. Bei Bedarf etwas heißes Wasser angießen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Während der Braten schmort, die Kartoffeln in einem Topf mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Etwa 18 bis 20 Minuten garen, bis sie knapp weich sind. Abgießen, kurz ausdampfen und abkühlen lassen, dann pellen und in Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind knapp weich und lassen sich noch gut in Scheiben schneiden.
Während der Braten im Ofen ist, die Zwiebel fein würfeln und den Apfel grob reiben. Öl in einem Topf erhitzen und beides etwa 4 Minuten anschwitzen. Sauerkraut, Wasser, Zucker, Lorbeerblatt und Wacholderbeeren zugeben. Zugedeckt bei kleiner Hitze 30 bis 35 Minuten schmoren und gelegentlich umrühren.
Daran erkennst du es: Das Sauerkraut ist weich und die Aromen sind miteinander verschmolzen.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten und mit Salz würzen. Je nach Pfannengröße in zwei Durchgängen arbeiten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben sind auf beiden Seiten goldbraun.
Den Braten aus dem Topf nehmen und zugedeckt etwa 10 Minuten ruhen lassen. Die Lorbeerblätter aus der Sauce nehmen. Speisestärke mit kaltem Wasser glatt rühren, in die leicht köchelnde Sauce geben und unter Rühren kurz eindicken lassen. Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit Sauce, Bratkartoffeln und Sauerkraut servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht gebunden und das Fleisch lässt sich in Scheiben schneiden.
Gut zu wissen
Ein mildes helles Vollbier kann verwendet werden, wenn Sudenburger Helles nicht erhältlich ist; es schmeckt etwas weniger malzig.
Die Sauce schmeckt etwas weniger malzig.
Das helle Vollbier im gleichen Volumen anstelle des Sudenburger Hellen verwenden.
Kartoffeln nur knapp weich kochen und nach dem Abgießen kurz ausdampfen und abkühlen lassen, bevor sie gepellt und geschnitten werden.
Zerfallene Kartoffeln vorsichtig weiterbraten und als rustikale Bratkartoffeln servieren.
Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne und bei Bedarf in zwei Durchgängen braten.
Die Scheiben portionsweise weiterbraten, bis sie auf beiden Seiten gebräunt sind.
Häufig gefragt
Ein mildes helles Vollbier ist ein gut erhältlicher Ersatz. Die Sauce schmeckt damit etwas weniger malzig.
Der Braten ist nach etwa 2½ bis 3 Stunden gar, wenn sich das Fleisch leicht mit einer Gabel einstechen lässt.
Ja. Während der Braten schmort, die Kartoffeln knapp weich kochen, abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden. Anschließend in der Pfanne goldbraun braten.
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