Lammkeule anderer Herkunft
Der Braten bleibt ein Lammbraten; die regionale Zuordnung zu Niederlausitzer Heidelamm entfällt.
Die Lammkeule in gleicher Menge verwenden und wie beschrieben zubereiten.
Lammbraten · Ofenbraten
Im Ofen gebratene Lammkeule mit Knoblauch und Kräutern, dazu Salzkartoffeln, grüne Bohnen und kräftige Bratensauce.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Lammkeule wird mit Knoblauch, Rosmarin und Thymian eingerieben, zunächst heiß angebraten und anschließend bei niedrigerer Temperatur im Ofen gegart. Währenddessen garen Kartoffeln und Bohnen; aus Bratenfond, Gemüse und zusätzlichem Fond entsteht eine kräftige Sauce.
Herzhaft gewürztes, aromatisches Lamm mit einer kräftigen Sauce, milden Kartoffeln und grünen Bohnen mit Bohnenkraut.
Schritt für Schritt
Die Lammkeule etwa 30 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank nehmen. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rapsöl mit Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Salz und schwarzem Pfeffer verrühren und das Fleisch damit einreiben.
Die Keule in den Bräter legen und im heißen Ofen 20 Minuten anbraten. Zwiebeln, Möhre und Sellerie rund um das Fleisch verteilen und den Fond angießen. Die Ofentemperatur anschließend auf 120 °C senken.
Die Keule bei 120 °C etwa 90 bis 100 Minuten weitergaren und gelegentlich mit dem Bratenfond begießen. Falls nötig, etwas heißes Wasser nachgießen. Mit einem Fleischthermometer prüfen; als Rezeptziel sind 65 bis 70 °C Kerntemperatur angegeben.
Daran erkennst du es: Das Fleischthermometer zeigt den im Rezept angegebenen Zielbereich von 65 bis 70 °C Kerntemperatur an.
Während der Braten im Ofen ist, die Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke schneiden. In Salzwasser aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 18 bis 20 Minuten garen, bis sie weich sind. Abgießen und zugedeckt warm halten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelstücke sind weich.
Die Bohnen putzen und in leicht gesalzenem Wasser 12 bis 15 Minuten weich kochen. Abgießen. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, die Schalotte darin glasig dünsten und Bohnen sowie Bohnenkraut untermischen. Kurz erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich.
Die Keule aus dem Bräter nehmen und auf einem Brett 15 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit den Bratenfond mit dem Gemüse durch ein Sieb in einen Topf gießen.
Den Topf mit dem Bratenfond auf mittlere Hitze stellen, das Mehl einrühren und kurz anschwitzen. Den zusätzlichen Fond nach und nach einrühren und die Sauce unter Rühren einige Minuten köcheln lassen. Nach Wunsch durch ein feines Sieb geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt verrührt und einige Minuten geköchelt.
Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit Salzkartoffeln, Bohnen und Bratensauce servieren.
Der Braten bleibt ein Lammbraten; die regionale Zuordnung zu Niederlausitzer Heidelamm entfällt.
Die Lammkeule in gleicher Menge verwenden und wie beschrieben zubereiten.
Die Keule vor dem Aufschneiden 15 Minuten ruhen lassen.
Die Scheiben mit etwas heißer Sauce servieren.
Die Kerntemperatur während des Garens mit einem Fleischthermometer kontrollieren.
Das Fleisch dünn aufschneiden und mit Bratenfond und Sauce servieren.
Häufig gefragt
Ja. Der Braten gelingt auch mit einer Lammkeule anderer Herkunft; nur die regionale Zuordnung zu Niederlausitzer Heidelamm entfällt.
Die Kerntemperatur mit einem Fleischthermometer prüfen. Für diese Rezeptur ist ein Zielbereich von 65 bis 70 °C angegeben.
Beides lässt sich während der Garzeit der Lammkeule zubereiten. Die Kartoffeln abgießen und zugedeckt warm halten, bis der Braten servierbereit ist.
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