Der Teig geht kaum auf.
Die Mischung nur lauwarm werden lassen, bevor Hefe und Zucker eingerührt werden.
Wenn der Teig nach der Gehzeit kaum aufgegangen ist, lässt sich die fehlende Lockerung nicht zuverlässig nachträglich ausgleichen.
Nordfriesisches Hefe-Schmalzgebäck
Lockere nordfriesische Futtjes aus Hefeteig mit Weizenmehl, Grieß und untergehobenem Eischnee. Die kleinen Teigportionen werden goldbraun in heißem Öl ausgebacken und noch warm in Zucker gewälzt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Futtjes sind ein nordfriesisches Fettgebäck, das besonders zum Jahreswechsel bekannt ist. Diese Variante wird mit feinem Weizengrieß zubereitet und kommt ohne Rosinen aus. Der Hefeteig geht zunächst auf; kurz vor dem Ausbacken wird steif geschlagenes Eiweiß untergehoben, das die Futtjes besonders locker macht.
Außen goldbraun und zart knusprig, innen weich und luftig; die warme Zuckerschicht sorgt für eine süße, leicht körnige Hülle.
Schritt für Schritt
Milch und Butter in einem kleinen Topf vorsichtig erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist und die Mischung nur lauwarm ist. Hefe und 40 g Zucker darin auflösen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist lauwarm, nicht heiß; Butter und Hefe sind darin aufgelöst.
Wichtig: Die Milch-Butter-Mischung nicht heiß werden lassen.
Mehl, Grieß und Salz in der großen Schüssel mischen. Eigelbe und Hefemilch zugeben und alles zu einem glatten, zähflüssigen Teig verrühren.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und zähflüssig.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Während der Teig geht, die Eiweiße steif schlagen. Den Eischnee nach der Gehzeit behutsam unter den Teig heben und anschließend nicht mehr kräftig rühren.
Daran erkennst du es: Der Eischnee ist gleichmäßig eingearbeitet, ohne dass der Teig kräftig durchgerührt wurde.
Das Pflanzenöl in einem hohen, standfesten Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Den Topf höchstens bis zur Hälfte füllen. Ohne Thermometer ein kleines Teigstück ins Öl geben: Es soll zügig aufsteigen und gleichmäßig brutzeln, ohne sofort dunkel zu werden.
Daran erkennst du es: Ein kleines Teigstück steigt zügig auf und brutzelt gleichmäßig, ohne sofort dunkel zu werden.
Wichtig: Den Topf nicht überfüllen und das heiße Öl nicht unbeaufsichtigt lassen.
Mit zwei Teelöffeln kleine Teigportionen ins heiße Öl geben. Nicht zu viele auf einmal ausbacken, damit die Öltemperatur möglichst gleichmäßig bleibt. Die Futtjes etwa 3 bis 4 Minuten backen und dabei wenden, bis sie rundum goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Futtjes sind rundum goldbraun.
Wichtig: Vorsichtig mit dem heißen Öl arbeiten; kein Wasser hineingießen.
Die Futtjes mit einer Schaumkelle aus dem Öl heben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm im Zucker wälzen und frisch servieren.
Daran erkennst du es: Die Futtjes sind kurz abgetropft und noch warm, wenn sie im Zucker gewälzt werden.
Wichtig: Beim Herausheben und Abtropfen auf heißes Öl achten.
Gut zu wissen
Die Mischung nur lauwarm werden lassen, bevor Hefe und Zucker eingerührt werden.
Wenn der Teig nach der Gehzeit kaum aufgegangen ist, lässt sich die fehlende Lockerung nicht zuverlässig nachträglich ausgleichen.
Den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig danach nicht mehr kräftig rühren.
Das Öl auf 170 bis 175 °C erhitzen und die Futtjes in kleinen Portionen ausbacken.
Vor der nächsten Portion warten, bis das Öl wieder die richtige Temperatur erreicht hat.
Häufig gefragt
Nein. Diese Variante wird ohne Rosinen zubereitet.
Nach etwa 45 Minuten sollte der Teig sichtbar aufgegangen sein.
Erhitze es auf 170 bis 175 °C. Ohne Thermometer sollte ein kleines Teigstück zügig aufsteigen und gleichmäßig brutzeln, ohne sofort dunkel zu werden.
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