Sächsische Quarkkäulchen mit Rosinen und Apfelmus

Süße Kartoffel-Quark-Küchlein

Goldbraun gebratene Quarkkäulchen aus geriebenen Pellkartoffeln, Magerquark und Rosinen, serviert mit selbst gekochtem Apfelmus und Zimtzucker.

Zum Rezept
Süße Kartoffel-Quark-Küchlein | Quarkkäulchen mit Rosinen | Außen goldbraun, innen weich – mit Rosinen und selbst gekochtem Apfelmus.
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 50 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 75 Minuten
Menge 4 Portionen; ergibt etwa 12 Küchlein
Gerichtsform und Gerichtsart Desserts und eigenständige Süßspeisen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Obst, Weizen, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Geriebene Pellkartoffeln machen den Quarkteig weich und geben den Küchlein ihre charakteristische Grundlage.
  • Rosinen bringen fruchtige Süße in den Teig, während Zitronenschale für eine frische Note sorgt.
  • Das Apfelmus lässt sich während des Kartoffelkochens zubereiten und ergänzt die frisch gebratenen Küchlein.
  • Portionsweises Braten sorgt für eine goldbraune Oberfläche und einen weichen Kern.

Diese sächsischen Quarkkäulchen verbinden geriebene Pellkartoffeln mit Quark zu weichen, flachen Küchlein. Rosinen geben dem Teig süße Fruchtstücke; dazu kommen hausgemachtes Apfelmus und Zimtzucker. Sie passen als süße Hauptspeise.

Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und saftig. Rosinen sorgen für süße Fruchtstücke, das Apfelmus für eine säuerlich-fruchtige Begleitung und der Zimtzucker für warmes Gewürzaroma.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kartoffeln garen

    Die Kartoffeln mit Schale in einem Topf mit Wasser etwa 20–25 Minuten gar kochen. Abgießen und abkühlen lassen, bis sie sich gut anfassen lassen. Währenddessen die Äpfel für das Apfelmus vorbereiten und garen.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind gar und lassen sich nach dem Abkühlen gut anfassen.

    • Das Apfelmus kann parallel zu den Kartoffeln zubereitet werden.

    Wichtig: Die Kartoffeln und das Kochwasser sind heiß; vorsichtig abgießen.

  2. Apfelmus zubereiten

    Während die Kartoffeln kochen, Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Mit Wasser und Zucker in den zweiten Topf geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze 12–15 Minuten weich kochen. Mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken und den Zitronensaft einrühren.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Apfelstücke sind weich und lassen sich leicht zerdrücken.

    Wichtig: Beim Öffnen des Deckels auf heißen Dampf achten.

  3. Teig mischen

    Die abgekühlten Kartoffeln pellen und fein reiben. Quark, Eier, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz in einer Schüssel verrühren. Kartoffeln, Mehl und Rosinen dazugeben und nur so lange vermengen, bis ein weicher Teig entsteht.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und gerade eben gleichmäßig vermengt.

    • Nicht länger als nötig rühren.
  4. Küchlein formen

    Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig in etwa 12 Portionen teilen und zu flachen Küchlein formen. Hände bei Bedarf ebenfalls mit etwas Mehl bestäuben.

    Daran erkennst du es: Die Küchlein sind flach geformt und lassen sich vorsichtig aufnehmen.

    • Nur so viel Mehl zum Formen verwenden, wie nötig ist.
  5. Quarkkäulchen braten

    Butterschmalz portionsweise in einer großen Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze erwärmen. Die Quarkkäulchen in mehreren Durchgängen pro Seite etwa 3–4 Minuten goldbraun braten. Bei Bedarf weiteres Butterschmalz in die Pfanne geben.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun und die Küchlein sind innen weich.

    • Die Küchlein portionsweise braten, damit sie in der Pfanne Platz haben.

    Wichtig: Vorsicht mit heißem Butterschmalz; es kann spritzen.

  6. Zimtzucker und Servieren

    Zucker und Zimt vermischen. Die warmen Quarkkäulchen damit bestreuen und mit dem Apfelmus servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Zeit sparen: Das Apfelmus lässt sich zubereiten, während die Kartoffeln kochen.
  • Teig nur kurz mischen: Kartoffeln, Mehl und Rosinen nur so lange unterheben, bis ein weicher Teig entsteht.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig wird sehr klebrig oder die Küchlein werden kompakt.

Kartoffeln, Mehl und Rosinen nur kurz einarbeiten und die Küchlein mit leicht bemehlten Händen formen.

Arbeitsfläche und Hände leicht bemehlen und den Teig vorsichtig portionieren, ohne ihn weiter zu kneten.

Die Küchlein bräunen außen zu schnell, bevor sie innen weich sind.

Bei mittlerer bis niedriger Hitze braten und die Küchlein portionsweise wenden.

Die Hitze reduzieren und die übrigen Küchlein langsamer fertig braten.

Varianten

Quarkkäulchen ohne Rosinen

Die Rosinen weglassen, wenn du die Küchlein lieber ohne Fruchtstücke im Teig magst.

Servieren und kombinieren

  • Mit Apfelmus servieren: Die warmen Quarkkäulchen mit dem selbst gekochten Apfelmus anrichten.
  • Mit Zimtzucker bestreuen: Die warmen Küchlein direkt vor dem Servieren mit Zimtzucker bestreuen.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Weizenmehl ist im Teig und zum Formen vorgesehen.
  • Milch: enthält · Magerquark und Butterschmalz sind Milchprodukte.
  • Eier: enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich die Kartoffeln schon vorher kochen?

Ja. Koche sie, gieße sie ab und lasse sie abkühlen, bis sie sich gut anfassen lassen. Für den Teig werden sie gepellt und fein gerieben.

Kann ich die Rosinen weglassen?

Ja. Die Quarkkäulchen gelingen auch ohne Rosinen; lasse sie einfach beim Mischen des Teigs weg.

Kann ich das Apfelmus gleichzeitig zubereiten?

Ja. Während die Kartoffeln kochen, kannst du die Äpfel vorbereiten und zugedeckt weich kochen.

Wie forme ich die Quarkkäulchen, ohne dass der Teig an den Händen klebt?

Bemehle die Arbeitsfläche leicht und bestäube deine Hände bei Bedarf mit etwas Mehl. Verwende davon nur so viel, wie zum Formen nötig ist.

Aus unserer Küche

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