Kartoffeln für die Knödel
Mehligkochende Kartoffeln verwenden, wie im Rezept vorgesehen.
Bayerische Festtagsküche
Knusprig gebratene, mit Apfel, Zwiebel und Majoran gefüllte Ente, serviert mit Kartoffelknödeln, Apfelblaukraut und kräftiger Rotweinsoße.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Zarte Ente, aromatische Apfel-Zwiebel-Füllung und eine kräftige Soße treffen auf lockere Kartoffelknödel und mild-säuerliches Apfelblaukraut. Die Beilagen und die Füllung machen das Gericht zu einer festlichen bayerischen Kombination.
Knusprige, goldbraune Haut und zartes Fleisch mit fruchtig-würziger Füllung, dazu weiche Kartoffelknödel, süß-säuerliches Blaukraut und eine dunkle, kräftige Soße.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Karotte, Knollensellerie und die Soßenzwiebel grob würfeln und in den Bräter geben. 300 ml Wasser angießen und den Rost darüberstellen.
Die Ente innen und außen trocken tupfen. Füllungsäpfel und Füllungszwiebel grob schneiden und mit Majoran vermengen. Die Ente innen und außen mit den 2 TL Salz und dem schwarzen Pfeffer würzen, mit der Apfel-Zwiebel-Mischung füllen und die Öffnung mit Holzspießen verschließen. Mit der Brust nach oben auf den Rost legen.
Wichtig: Rohe Ente und ihre Arbeitsflächen getrennt von verzehrfertigen Speisen halten und nach der Vorbereitung gründlich reinigen.
Die Ente etwa 2 bis 2½ Stunden braten. Verdampft das Wasser im Bräter, etwas heißes Wasser nachgießen. Während die Ente im Ofen ist, das Apfelblaukraut zubereiten und die Kartoffeln für die Knödel kochen. Die Garzeit kann je nach Größe der Ente variieren.
Daran erkennst du es: Im dicksten Teil der Keule, ohne den Knochen zu berühren, mindestens 75 °C messen.
Wichtig: Die im Rezept angegebene Kerntemperatur im dicksten Teil der Keule prüfen und dabei den Knochen nicht berühren.
Während die Ente brät, Rotkohl fein schneiden. Zwiebel würfeln und den Apfel entkernen und klein schneiden. Butter im Topf erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Zucker einrühren und kurz karamellisieren lassen, dann mit Rotweinessig ablöschen. Rotkohl, Apfel, Apfelsaft, Lorbeerblatt, Nelken und Salz zugeben. Zugedeckt bei kleiner Hitze 45–60 Minuten schmoren, gelegentlich umrühren und bei Bedarf einen Schluck Wasser ergänzen. Lorbeer und Nelken entfernen, mit Pfeffer abschmecken und warm halten.
Daran erkennst du es: Der Rotkohl ist weich geschmort; Lorbeerblatt und Nelken vor dem Servieren entfernen.
Die Kartoffeln in der Schale in Salzwasser etwa 20–25 Minuten weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, noch warm pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. Die Masse etwas abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind weich, wenn sie sich leicht einstechen lassen.
Kartoffelstärke, Ei, 1 TL Salz und Muskat zügig unter die leicht abgekühlte Kartoffelmasse mischen. Mit feuchten Händen 8 Knödel formen.
Daran erkennst du es: Die Masse lässt sich zu 8 Knödeln formen.
In einem großen Topf Salzwasser aufkochen und die Hitze so weit reduzieren, dass das Wasser nur noch siedet. Die Knödel hineingeben und etwa 18–20 Minuten gar ziehen lassen; das Wasser soll nicht sprudelnd kochen. Zuerst einen Knödel probieren. Zerfällt er, etwas Kartoffelstärke in den Teig einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Knödel sind gar gezogen; einen Knödel zuerst probieren.
Gegen Ende der Bratzeit die Ofentemperatur auf 220 °C erhöhen und die Ente etwa 10–15 Minuten bräunen. Herausnehmen und vor dem Tranchieren 15 Minuten ruhen lassen. Während der Ruhezeit die Soße zubereiten.
Daran erkennst du es: Die Haut ist knusprig gebräunt; vor dem Tranchieren 15 Minuten ruhen lassen.
Wichtig: Die Ente vor dem Tranchieren die im Rezept angegebene Kerntemperatur erreichen lassen.
Den Bratenfond mit dem Gemüse durch ein Sieb in einen Topf gießen. Etwas Entenfett aus dem Fond in einem zweiten Topf erhitzen und das Tomatenmark kurz anrösten. Mit Rotwein ablöschen und etwa auf die Hälfte einkochen lassen. Geflügelbrühe und den aufgefangenen Bratenfond zugießen und 10–15 Minuten köcheln lassen. Speisestärke mit wenig kaltem Wasser glatt rühren, nach und nach in die köchelnde Soße geben und kurz binden lassen. Mit Salz abschmecken. Die Ente tranchieren und mit Knödeln, Apfelblaukraut und Soße servieren.
Daran erkennst du es: Die Soße ist eingekocht und leicht gebunden.
Gut zu wissen
Mehligkochende Kartoffeln verwenden, wie im Rezept vorgesehen.
Das Wasser nur sieden lassen und zuerst einen Knödel probieren.
Etwas Kartoffelstärke in den Teig einarbeiten.
Den Wasserstand im Bräter während des Bratens prüfen.
Etwas heißes Wasser nachgießen.
Die Ente am Ende bei 220 °C etwa 10–15 Minuten bräunen und beobachten.
Häufig gefragt
Die Temperatur im dicksten Teil der Keule messen und dabei den Knochen nicht berühren. Das Rezept gibt mindestens 75 °C als Richtwert vor.
Sie sollen im nur siedenden Wasser gar ziehen. Sprudelndes Kochen bewegt die Knödel stärker; probiere zunächst einen Knödel und gib bei Bedarf etwas Kartoffelstärke zum Teig.
Ja. Das Blaukraut schmort zugedeckt 45–60 Minuten bei kleiner Hitze und kann während der Bratzeit vorbereitet werden.
Den Bratenfond nach dem Braten abseihen und die Soße während der 15-minütigen Ruhezeit der Ente fertigstellen.
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