Apfelwein
Apfelwein ist im Lebensmittelhandel in Hessen häufig erhältlich. Andernorts lohnt sich die Nachfrage in Getränkemärkten oder in Läden mit regionalen Spezialitäten.
Herzhaftes Pfannengericht
Gepökelte, bereits gegarte Frankfurter Rippchen werden auf sanft geschmortem Sauerkraut mit Apfelwein erwärmt. Cremiger Kartoffelstampf macht daraus einen herzhaften, vollständigen Teller.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Das Kraut schmort mit Zwiebeln, Apfelwein und aromatischen Gewürzen, während die Kartoffeln weich kochen. Die gegarten Rippchen werden anschließend auf dem Kraut sanft erwärmt – so bleibt das Fleisch saftig und das Sauerkraut bekommt Zeit, die würzigen Aromen aufzunehmen.
Herzhafte, zarte Rippchen treffen auf weich geschmortes, fruchtig-säuerliches Kraut. Der Kartoffelstampf ist warm, cremig und mild; Wacholder und Lorbeer sorgen für eine würzige, aromatische Note.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in einem Topf mit Salzwasser weich kochen. Während sie garen, kannst du das Kraut vorbereiten.
Daran erkennst du es: Die Stücke lassen sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Während die Kartoffeln kochen, die Zwiebel fein würfeln. Butter in einer breiten Schmorpfanne mit Deckel bei mittlerer Hitze zerlassen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Sauerkraut und Apfelwein zugeben. Lorbeer, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Nelken in ein Gewürzsäckchen oder einen Teefilter füllen und mit in die Pfanne geben. Eine Prise Zucker und zunächst nur wenig Salz hinzufügen. Zugedeckt etwa 30 Minuten sanft schmoren lassen.
Daran erkennst du es: Das Kraut ist weich und aromatisch, die Flüssigkeit sanft in Bewegung, aber nicht stark kochend.
Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen. Mit Butter und warmer Milch zu einem cremigen Stampf zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Zugedeckt warm halten, während das Kraut fertig schmort und die Rippchen erwärmt werden.
Daran erkennst du es: Der Stampf ist cremig und lässt sich leicht mit einem Löffel portionieren.
Die bereits gegarten Rippchen auf das Sauerkraut legen und zugedeckt bei kleiner Hitze 15 bis 20 Minuten erwärmen. Das Kraut dabei nicht stark kochen lassen. Gewürzsäckchen oder Teefilter entfernen. Speisestärke mit kaltem Wasser in einer kleinen Schüssel glatt rühren, unter das Kraut rühren und kurz köcheln lassen, bis es leicht bindet. Erst jetzt das Sauerkraut mit Salz und Pfeffer abschmecken; die Rippchen bringen bereits Würze mit.
Daran erkennst du es: Die Rippchen sind heiß; das Sauerkraut ist leicht gebunden und köchelt nicht stark.
Kartoffelstampf auf vier Teller verteilen und die Rippchen mit dem Apfelweinkraut dazugeben.
Gut zu wissen
Apfelwein ist im Lebensmittelhandel in Hessen häufig erhältlich. Andernorts lohnt sich die Nachfrage in Getränkemärkten oder in Läden mit regionalen Spezialitäten.
Für dieses Gericht werden gepökelte, bereits gegarte Frankfurter Rippchen verwendet. Sie werden auf dem Kraut nur sanft erwärmt.
Das Gericht schmeckt deutlich rauchiger.
Gegartes Kasseler auf das Kraut legen und zugedeckt sanft erwärmen.
Das Kraut schmeckt milder und süßlicher.
Apfelsaft mit etwas Wasser und einem Spritzer Apfelessig mischen und anstelle des Apfelweins verwenden.
Die Rippchen zugedeckt bei kleiner Hitze erwärmen und das Kraut nur sanft köcheln lassen.
Hitze reduzieren und die Pfanne zugedeckt weiter erwärmen.
Zu Beginn nur wenig Salz zugeben und erst nach dem Erwärmen der Rippchen abschmecken.
Stärke und kaltes Wasser in einer kleinen Schüssel zu einer glatten Mischung verrühren, bevor sie ins Kraut kommt.
Größere Klümpchen aus dem Kraut nehmen und die Mischung vorsichtig glatt rühren.
Gegartes, geräuchertes Kasseler kann anstelle der Frankfurter Rippchen verwendet werden. Das Gericht erhält dadurch eine deutlich rauchigere Note.
Eine Mischung aus naturtrübem Apfelsaft, etwas Wasser und einem Spritzer Apfelessig ergibt ein milderes und süßlicheres Kraut.
Häufig gefragt
Nein. Für dieses Gericht werden bereits gegarte Rippchen verwendet. Sie werden zugedeckt auf dem Sauerkraut bei kleiner Hitze 15 bis 20 Minuten erwärmt.
Ja. Geräuchertes Kasseler ist eine mögliche Alternative; das Gericht schmeckt damit deutlich rauchiger.
Naturtrüber Apfelsaft mit etwas Wasser und einem Spritzer Apfelessig ist eine mögliche Alternative. Das Kraut schmeckt dann milder und süßlicher.
Gib zunächst nur wenig Salz hinzu. Schmecke das Kraut erst endgültig ab, nachdem die Rippchen erwärmt wurden, denn sie bringen bereits Würze mit.
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