Schweineleber
Die fein gehackte oder gewolfte Schweineleber macht die Frikadellen kräftiger. Wenn sie nicht erhältlich ist, kann sie laut Rezept durch 100 g zusätzliches Schweinehackfleisch ersetzt werden; das Ergebnis wird milder.
Gebratene Hackfrikadellen
Herzhafte, flache Frikadellen aus Schweinehackfleisch, SchweineleberDie fein gehackte oder gewolfte Schweineleber macht die Frikadellen kräftiger. und HafergrützeIn kleine Stücke geschnittener Haferkern, der als Getreidebeilage und Ausgangsprodukt für weitere Hafererzeugnisse dient., kräftig mit PimentPiment, auch Nelkenpfeffer genannt, ist ein aromatisches Gewürz aus getrockneten Beeren mit Noten von Nelke, Muskat, Zimt und Pfeffer. und Muskatblüte gewürzt und in Butterschmalz kross gebraten. Dazu gibt es Bratkartoffeln, Apfelmus und Gewürzgurken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Bremer Variante greift typische Zutaten des Knipps auf, bringt die herzhafte Masse aber nicht als Wurst, sondern als flache, gebratene Frikadellen auf den Teller. Die Hafergrütze sorgt für eine charakteristische, leicht körnige Bindung, während Schweineleber, Piment und Muskatblüte den kräftigen Geschmack prägen. Bratkartoffeln, frisches Apfelmus und Gewürzgurken ergänzen das Gericht.
Außen goldbraun und kross, innen saftig und herzhaft mit leicht körnigem Biss. Schweinefleisch und Leber bestimmen das kräftige Aroma, während Piment und Muskatblüte warm würzen. Die Bratkartoffeln bringen Röstaromen, das Apfelmus eine fruchtige Süße und die Gewürzgurken einen frischen säuerlichen Kontrast.
Schritt für Schritt
Hafergrütze mit 250 ml Wasser in den kleinen Topf geben, aufkochen und bei niedriger Hitze 20 bis 25 Minuten weich garen. Anschließend vollständig abkühlen lassen. Währenddessen können Zwiebel und Schweineleber vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Hafergrütze ist weich und die Flüssigkeit aufgenommen.
Die Zwiebel für die Frikadellen fein würfeln und im Butterschmalz glasig dünsten. Die Schweineleber sehr fein hacken oder durch den Fleischwolf drehen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.
Wichtig: Arbeitsfläche, Messer und Hände nach dem Kontakt mit roher Leber gründlich reinigen.
Schweinehackfleisch, Leber, abgekühlte Hafergrütze, gedünstete Zwiebel, Ei, Paniermehl, Salz, Pfeffer, Piment und Muskatblüte in der großen Schüssel gründlich verkneten. Die Masse abgedeckt 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermischt und lässt sich formen.
Wichtig: Die rohe Hackmasse bis zum Braten gekühlt halten.
Aus der Hackmasse acht gleich große, flache Frikadellen formen. Die Hände dabei leicht anfeuchten, damit die Masse nicht klebt.
Daran erkennst du es: Alle Frikadellen sind gleichmäßig dick und kompakt geformt.
Wichtig: Geformte rohe Frikadellen bis zum Braten nicht bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das Butterschmalz in der großen Pfanne erhitzen. Die Frikadellen portionsweise bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 4 bis 5 Minuten goldbraun braten. Anschließend die Hitze reduzieren und die Frikadellen weitere 3 bis 4 Minuten durchgaren, dabei einmal wenden.
Daran erkennst du es: Die Frikadellen sind außen goldbraun und innen vollständig durchgegart.
Wichtig: Frikadellen aus Schweinehack und Leber vollständig durchgaren.
Die Kartoffeln gründlich waschen und in einem Topf mit ausreichend Wasser und 1 TL Salz 18 bis 20 Minuten garen, bis sie knapp weich sind. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, pellen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet hinein, die Kartoffeln behalten aber noch ihre Form.
Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden. Mit Wasser, Zitronensaft und Zucker in den kleinen Topf geben und zugedeckt 12 bis 15 Minuten weich dünsten. Anschließend mit dem Kartoffelstampfer grob oder fein nach gewünschter Konsistenz zerdrücken.
Daran erkennst du es: Die Apfelstücke sind weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Den Speck in der großen Pfanne auslassen. Die zweite Zwiebel in feine Würfel schneiden und kurz mitbraten. Butterschmalz zugeben, die Kartoffelscheiben einlegen und bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten goldbraun braten. Erst zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben sind außen goldbraun und bleiben innen formstabil.
Die Gewürzgurken längs halbieren oder in Scheiben schneiden. Bratkartoffeln, Frikadellen und Apfelmus auf vier Tellern anrichten, die Gurken dazulegen und die Petersilie über die Kartoffeln streuen. Alles sofort servieren.
Daran erkennst du es: Alle Komponenten sind angerichtet und die Bratkartoffeln noch warm.
Gut zu wissen
Die fein gehackte oder gewolfte Schweineleber macht die Frikadellen kräftiger. Wenn sie nicht erhältlich ist, kann sie laut Rezept durch 100 g zusätzliches Schweinehackfleisch ersetzt werden; das Ergebnis wird milder.
Hafergrütze gibt der Masse eine leicht körnige Struktur. Kernige Haferflocken sind als mögliche Alternative genannt, machen die Frikadellen jedoch weicher und weniger körnig.
Piment, Muskatblüte und schwarzer Pfeffer prägen das herzhafte Aroma der Frikadellen und sollten gleichmäßig in der Hackmasse verteilt werden.
Die Frikadellen werden milder und weniger kräftig im Geschmack.
Die Schweineleber vollständig durch 100 g zusätzliches Schweinehackfleisch ersetzen und wie im Grundrezept mit den übrigen Zutaten verkneten.
Die Masse wird weicher und weniger körnig.
Die kernigen Haferflocken anstelle der Hafergrütze verwenden und ebenfalls mit 250 ml Wasser vorgaren, vollständig abkühlen lassen und anschließend unter die Hackmasse mischen.
Die gegarte Hafergrütze vollständig abkühlen lassen, bevor sie in die Hackmasse kommt.
Die Masse kurz weiter kühlen und bei Bedarf mit etwas Paniermehl stabilisieren, ohne die festgelegte Menge unnötig stark zu erhöhen.
Acht gleich große, flache Frikadellen formen und nach dem Anbraten die Hitze reduzieren.
Die Frikadellen bei reduzierter Hitze weitergaren, bis sie vollständig durchgegart sind.
Die Kartoffeln nur knapp weich garen und kurz ausdampfen lassen.
Die zerfallenen Stücke vorsichtig weiterbraten und möglichst wenig wenden.
In einer möglichst gleichmäßigen Lage braten und erst nach dem Anbräunen wenden.
Die Kartoffeln portionsweise weiterbraten, bis die Oberfläche ausreichend gebräunt ist.
Die Leber wird durch zusätzliches Schweinehackfleisch ersetzt. Dadurch bleibt die Form erhalten, der Geschmack wird jedoch milder.
Kernige Haferflocken ersetzen die Hafergrütze und ergeben eine weichere, weniger körnige Masse.
Das Apfelmus wird nur grob zerdrückt, sodass weiche Apfelstücke erhalten bleiben.
Die Hackmasse oder die bereits geformten rohen Frikadellen können abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Braten gekühlt lassen und anschließend vollständig durchgaren.
Übrig gebliebene Frikadellen und Beilagen nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Gekochte Speisen nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Die gegarten Frikadellen vollständig abkühlen lassen, portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren. Bratkartoffeln und Apfelmus für eine bessere Qualität möglichst getrennt lagern.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend gründlich erhitzen.
Die Frikadellen lassen sich besser einfrieren als die knusprigen Bratkartoffeln; deren Oberfläche wird nach dem Auftauen weicher.
Häufig gefragt
Die Rezeptidee greift typische Knipp-Zutaten wie Schweinefleisch, Hafergrütze, Piment und Muskatblüte auf. Statt als Wurstmasse wird sie hier jedoch zu flachen Frikadellen geformt und in der Pfanne gebraten.
Ja. Im Rezept ist vorgesehen, 100 g Schweineleber durch 100 g zusätzliches Schweinehackfleisch zu ersetzen. Die Frikadellen schmecken dann milder und weniger kräftig.
Kernige Haferflocken sind als mögliche Alternative genannt. Sie machen die Masse weicher und weniger körnig und werden ebenfalls mit Wasser vorgegart.
Die Hafergrütze sollte vollständig abgekühlt sein, bevor sie mit Hackfleisch und Ei vermischt wird. So bleibt die Masse formbar und das Ei stockt nicht vorzeitig.
Aus der angegebenen Menge werden acht gleich große, flache Frikadellen für vier Personen geformt.
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