Bohnenkraut auswählen
Frisches Bohnenkraut wirkt aromatisch und frisch; getrocknetes Bohnenkraut ist konzentrierter. Beide Varianten werden als Alternative verwendet, nicht gemeinsam.
Bayerische Hausmannskost
Zarte grüne Bohnen werden mit knusprig ausgelassenem RäucherspeckGesalzener oder gepökelter Speck, der durch Räuchern haltbarer und aromatischer gemacht wurde. geschwenkt und zusammen mit Salzkartoffeln und nussig gebräunter Butter serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese bodenständige bayerische Tellerkombination verbindet zarte grüne Bohnen, rauchigen Speck und festkochende Kartoffeln. BohnenkrautBohnenkraut ist ein würzig-aromatisches Kraut für Hülsenfrüchte und herzhafte Speisen. sorgt für die typische würzige Note, während braune Butter und Petersilie die Salzkartoffeln abrunden.
Die Bohnen sind zart und noch leicht bissfest, der Speck rauchig und knusprig. Die Kartoffeln schmecken buttrig und nussig, während Petersilie und Bohnenkraut für frische und würzige Akzente sorgen.
Schritt für Schritt
Bohnen waschen, die Enden abschneiden und die Schoten in etwa 4 cm lange Stücke teilen. Kartoffeln schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Räucherspeck würfeln und Petersilie fein hacken. Frisches oder getrocknetes Bohnenkraut für das Kochwasser bereitlegen.
Die Kartoffeln mit etwa 1,5 l Wasser und 1 TL Salz in den Topf geben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 18 bis 20 Minuten garen, bis sie weich sind. Abgießen und zugedeckt warm halten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einem Messer oder einer Gabel einstechen.
Das restliche Wasser mit 1 TL Salz aufkochen. Die Bohnen zusammen mit dem frischen oder getrockneten Bohnenkraut hineingeben und 8 bis 10 Minuten garen, bis sie zart, aber noch bissfest sind. Abgießen und gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind zart, behalten aber noch leichten Biss.
Den Räucherspeck in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen, bis er leicht knusprig ist. Die Bohnen hinzufügen und etwa 5 Minuten im Speckfett schwenken. Mit Pfeffer und bei Bedarf vorsichtig mit etwas Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Speck ist leicht knusprig und die Bohnen sind vollständig heiß.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen und weiter erhitzen, bis sie goldbraun duftet. Dabei aufmerksam bleiben, damit sie nicht zu dunkel wird. Die warm gehaltenen Salzkartoffeln mit der braunen Butter und der Petersilie vorsichtig vermengen.
Daran erkennst du es: Die Butter ist goldbraun und duftet nussig, ohne dunkel oder verbrannt zu sein.
Wichtig: Braune Butter kann sehr heiß sein; den kleinen Topf vorsichtig handhaben.
Die Speckbohnen zusammen mit den braun gebutterten Salzkartoffeln auf vier Tellern anrichten und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Bohnen und Kartoffeln sind heiß angerichtet und die Butter ist gleichmäßig verteilt.
Gut zu wissen
Frisches Bohnenkraut wirkt aromatisch und frisch; getrocknetes Bohnenkraut ist konzentrierter. Beide Varianten werden als Alternative verwendet, nicht gemeinsam.
Durchwachsener Räucherspeck gibt den Bohnen sowohl rauchiges Aroma als auch Fett zum Schwenken.
Festkochende Kartoffeln behalten beim Kochen ihre Form und eignen sich deshalb gut zum Vermengen mit brauner Butter.
Das Aroma schmeckt konzentrierter und etwas weniger frisch.
Das frische Bohnenkraut durch 2 TL getrocknetes Bohnenkraut ersetzen und mit den Bohnen ins Kochwasser geben.
Das Gericht wird fleischfrei; Rauchigkeit bleibt erhalten, das Speckfett als Würzträger fehlt jedoch.
Geräucherten Tofu würfeln und in etwas zusätzlichem Bratfett anrösten, bevor die Bohnen hinzugefügt werden.
Die Bohnen nach 8 bis 10 Minuten prüfen und direkt gut abtropfen lassen.
Die Bohnen nur kurz im Speckfett schwenken und nicht weiter garen.
Den kleinen Topf aufmerksam beobachten und die Butter vom Herd nehmen, sobald sie goldbraun duftet.
Bei deutlich verbranntem Geschmack die Butter nicht weiterverwenden und neue Butter bräunen.
Erst nach dem Schwenken probieren und Salz nur vorsichtig ergänzen.
Mit ungesalzenen Kartoffeln oder weiteren ungesalzenen Bohnen ausgleichen, sofern vorhanden.
Die Bohnen im Sieb gut abtropfen lassen, bevor sie in die Pfanne kommen.
Die Bohnen kurz länger in der Pfanne schwenken, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.
Räucherspeck wird durch geräucherten Tofu ersetzt. Die Bohnen bleiben würzig, das Gericht wird fleischfrei.
Das Bohnenkraut wird aromatischer eingesetzt und die Petersilie erst unmittelbar vor dem Servieren untergehoben.
Reste nach dem Abkühlen in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Kartoffeln und Bohnen können nach dem Einfrieren an Struktur verlieren; die Qualität ist frisch deutlich besser.
Häufig gefragt
Das Rezept sieht eine Alternative vor. Verwende entweder 2 Zweige frisches oder 2 TL getrocknetes Bohnenkraut.
Sie sollen zart sein, aber beim Biss noch etwas Widerstand bieten und nicht zerfallen.
Sie soll goldbraun duften und nussig schmecken, aber nicht dunkel oder verbrannt sein.
Ein Teil kommt ins Kartoffelwasser, der andere ins Bohnenwasser. Zusätzliches Salz wird erst am Ende vorsichtig nach Geschmack verwendet.
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