Aachener Poschweck mit Rosinen und Mandeln

Süßes Hefe-Früchtebrot

Süßes Aachener Hefebrot mit Rosinen, Mandeln, Zitronat, Orangeat und groben Würfelzuckerstückchen. Der Teig wird zu zwei ovalen Laiben geformt und goldbraun gebacken.

Zum Rezept
Aachener Poschweck mit Rosinen und Mandeln
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 40 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Std. 50 Min.
Gesamtzeit ca. 3 Std. 50 Min.
Menge 2 Laibe
Gerichtsform und Gerichtsart Brote
Prägende Zutatenfamilie Milchprodukte, Nüsse und Samen, Obst, Weizen, Zucker und Süßungsmittel
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Einweichen, Quellenlassen und Wässern, Rösten und Ofenbraten
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Anlasskontext Feierlicher Anlass

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Rosinen quellen im Orangensaft und bringen fruchtige Süße in den weichen Hefeteig.
  • Mandeln, Zitronat und Orangeat ergänzen die Rosinen mit nussigen und kandierten Zitrusaromen.
  • Grobe Würfelzuckerstückchen setzen süße, knackige Akzente im ansonsten weichen Brot.
  • Zwei Gehzeiten geben dem Hefeteig Gelegenheit, sichtbar aufzugehen, bevor die Laibe gebacken werden.

Der Poschweck ist ein süßes Hefebrot aus Aachen, das besonders zur Osterzeit gebacken wird. In dieser Variante verbinden sich Rosinen, Mandeln und kandierte Zitrusschalen mit groben Zuckerstückchen, die beim Essen für Biss sorgen. Das Rezept ergibt zwei Laibe.

Weiche, goldbraune Kruste und ein lockerer, süßer Hefeteig mit saftigen Rosinen, kandierten Zitrusschalen, Mandeln und knackigen Zuckerstückchen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Rosinen quellen lassen und Hefe ansetzen

    Rosinen mit dem Orangensaft vermischen und mindestens 30 Minuten quellen lassen. Gleichzeitig die Hefe und den Zucker in der lauwarmen Milch auflösen und 10 Minuten stehen lassen.

    30 Minuten
  2. Hefeteig kneten

    Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Hefemilch, weiche Butter und die zwei Eigelbe hinzufügen und alles etwa 8 Minuten zu einem glatten, weichen Teig kneten.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und weich.

  3. Teig gehen lassen und Mandeln rösten

    Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist. Währenddessen die Mandeln in einer trockenen Pfanne leicht rösten und anschließend abkühlen lassen.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen; die Mandeln sind leicht geröstet und abgekühlt.

    • Die Mandeln während der Gehzeit rösten, damit sie vor dem Einkneten abkühlen können.
  4. Füllung einkneten und Laibe formen

    Die Rosinen abtropfen lassen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche flachdrücken, Rosinen, Zitronat, Orangeat, Mandeln und grob zerkleinerten Würfelzucker darauf verteilen und vorsichtig einkneten. Den Teig halbieren und beide Stücke zu ovalen Laiben formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und abdecken.

    20 Minuten
    • Die Füllung vorsichtig einkneten, damit die Zuckerstückchen grob bleiben.
  5. Zweite Gehzeit und Ofen vorheizen

    Die abgedeckten Laibe weitere 30–40 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    35 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Laibe sind nochmals aufgegangen.

    • Das Vorheizen kann während der zweiten Gehzeit erfolgen.
  6. Bestreichen, einschneiden und backen

    Eigelb und Milch verquirlen und die Laibe damit bestreichen. Jeden Laib dreimal längs einschneiden. Auf der mittleren Schiene etwa 35–40 Minuten backen, bis die Brote goldbraun sind. Vor dem Anschneiden abkühlen lassen.

    40 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Brote sind goldbraun.

    • Die Laibe nach dem Backen vor dem Anschneiden abkühlen lassen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Zeit sparen: Die Mandeln lassen sich rösten und abkühlen, während der Teig seine erste Gehzeit hat.
  • Vor dem Anschneiden abkühlen lassen: Die gebackenen Laibe vor dem Anschneiden abkühlen lassen.

Zutatenwissen

Zitronat und Orangeat

Fein gewürfelte Ware kann direkt verwendet werden; sie ist üblicherweise im Backregal erhältlich.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Poschweck wird angeschnitten, solange er noch warm ist.

Die Laibe vor dem Anschneiden abkühlen lassen.

Die angeschnittenen Stücke vollständig auskühlen lassen, bevor sie serviert oder verpackt werden.

Die Zuckerstückchen werden beim Einkneten stark zerdrückt.

Rosinen, kandierte Schalen, Mandeln und Würfelzucker vorsichtig einkneten.

Servieren und kombinieren

  • Pur oder mit Butter: Den Poschweck pur servieren oder die Scheiben mit Butter bestreichen.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Die Laibe vollständig abkühlen lassen und anschließend luftdicht verpackt bei Raumtemperatur aufbewahren.

Aufwärmen

  • Backofen: Scheiben oder ein Stück im vorgeheizten Backofen kurz erwärmen.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält
  • Milch: enthält
  • Ei: enthält
  • Schalenfrüchte (Mandeln): enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viele Laibe ergibt das Rezept?

Das Rezept ergibt zwei Poschweck-Laibe.

Muss ich Zitronat und Orangeat vor der Verwendung vorbereiten?

Fein gewürfeltes Zitronat und Orangeat können direkt in den Teig eingeknetet werden.

Wann kann ich den Poschweck anschneiden?

Lass die Laibe nach dem Backen abkühlen, bevor du sie anschneidest.

Wie lässt sich Poschweck servieren?

Serviere die Scheiben pur oder mit Butter bestrichen.

Aus unserer Küche

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