Shiitake ersetzen
Shiitake findest du meist in größeren Supermärkten, auf Wochenmärkten oder in asiatischen Lebensmittelgeschäften. Als Alternative eignen sich 250 g Austernpilze; sie schmecken etwas milder und haben eine weichere Textur.
Pilzragout aus Bremen
Kräftig gebratene Kräuterseitlinge und ShiitakeShiitake ist ein aromatischer Speisepilz mit braunem Hut, fester Struktur und ausgeprägtem Umami-Geschmack. in einer cremigen Bier-Rahmsauce, serviert mit würzigem Wildreis-Pilaff.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses eigenständige Bremer Pilzragout verbindet gebräunte Kräuterseitlinge und Shiitake mit einer cremigen Sauce aus alkoholfreiem Pils, Gemüsebrühe, Schmand, Sahne und Senf. Dazu kommt ein aromatischer Pilaff aus Langkornreis und Wildreis.
Das Ragout schmeckt herzhaft, cremig und leicht malzig. Die Pilze bleiben saftig und aromatisch, während der Wildreis-Pilaff für nussigen Biss sorgt; Petersilie und Schnittlauch setzen einen frischen Abschluss.
Schritt für Schritt
Langkornreis und Wildreis gründlich waschen und 20 Minuten in kaltem Wasser quellen lassen. Anschließend abgießen und mit 500 ml Wasser, dem Salz und dem Lorbeerblatt in den Topf geben. Aufkochen, zugedeckt auf kleinster Stufe 30 bis 35 Minuten garen und danach 10 Minuten ruhen lassen. Das Lorbeerblatt entfernen und die Butter unterheben.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind gar und der Pilaff ist nicht mehr wässrig.
Kräuterseitlinge mit einem Tuch säubern und in dicke Scheiben schneiden. Shiitake putzen, die harten Stielenden entfernen und die Hüte vierteln. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln.
Das Rapsöl in der großen Pfanne stark erhitzen. Die Pilze portionsweise 5 bis 7 Minuten braten, bis sie kräftig gebräunt sind. Erst danach leicht salzen, aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Pilze sind deutlich gebräunt und die austretende Flüssigkeit ist weitgehend verdampft.
Wichtig: Beim starken Erhitzen des Öls vorsichtig arbeiten und Spritzer vermeiden.
Die Zwiebeln im Bratensatz bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten anschwitzen. Knoblauch, Paprikapulver und Chiliflocken zugeben und 30 Sekunden mitrösten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und glasig, der Knoblauch duftet, aber die Gewürze sind nicht dunkel geworden.
Mit dem alkoholfreien Pils ablöschen und kurz einkochen lassen. Gemüsebrühe, Schmand, Sahne und Senf einrühren und die Sauce 5 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist heiß, gleichmäßig cremig und leicht eingedickt.
Die gebratenen Pilze wieder in die Pfanne geben und 5 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen. Speisestärke mit dem kalten Wasser in der kleinen Schüssel glatt rühren, einrühren und die Sauce 1 Minute leicht köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet leicht an den Pilzen und das Ragout ist vollständig heiß.
Petersilie und Schnittlauch fein schneiden und unter das Ragout heben. Das Pilzragout mit dem Wildreis-Pilaff auf Tellern anrichten und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Kräuter sind frisch verteilt und das Gericht wird dampfend heiß serviert.
Gut zu wissen
Shiitake findest du meist in größeren Supermärkten, auf Wochenmärkten oder in asiatischen Lebensmittelgeschäften. Als Alternative eignen sich 250 g Austernpilze; sie schmecken etwas milder und haben eine weichere Textur.
Eine Wildreismischung kann anstelle von reinem Wildreis verwendet werden. Sie schmeckt etwas milder.
Alkoholfreies Pils liefert der Sauce eine leicht malzige, herzhafte Note und wird vor dem Einrühren der übrigen Saucenzutaten kurz eingekocht.
Der Geschmack wird etwas milder und die Textur weicher.
Austernpilze putzen, in mundgerechte Stücke teilen und wie die Shiitake portionsweise kräftig braten.
Der Pilaff schmeckt etwas milder; die genaue Garzeit kann je nach Mischung abweichen.
Die Wildreismischung gründlich waschen, mit dem Langkornreis quellen lassen und nach Packungsangabe beziehungsweise bis zum Garpunkt garen.
Die Pfanne stark erhitzen und die Pilze portionsweise mit ausreichend Abstand braten.
Die Pilze aus der Sauce nehmen und kurz in einer sehr heißen Pfanne nachbräunen, dann wieder unter das Ragout heben.
Die Stärke exakt anrühren und nach dem Einrühren nur etwa 1 Minute leicht köcheln lassen.
Mit etwas Gemüsebrühe oder Wasser esslöffelweise verdünnen und kurz erhitzen.
Nach dem Einrühren nur sanft köcheln lassen und starke Hitze vermeiden.
Die Hitze reduzieren und die Sauce mit einem kleinen Schuss Wasser oder Brühe vorsichtig glatt rühren.
Den Reis zugedeckt garen und anschließend ausreichend ruhen lassen.
Bei Bedarf etwas heißes Wasser ergänzen und den Pilaff zugedeckt weitergaren.
Die Shiitake werden durch Austernpilze ersetzt, wodurch das Ragout milder und etwas weicher wird.
Der Wildreis wird durch eine Wildreismischung ersetzt.
Das Ragout kann bis zu 24 Stunden im Voraus gekocht und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Kräuter möglichst erst beim Erwärmen oder unmittelbar vor dem Servieren unterheben.
Ragout und Pilaff getrennt oder gemeinsam in gut verschließbaren Behältern im Kühlschrank lagern. Vor dem Kühlen vollständig ausdampfen lassen, aber nicht lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Reste nach dem Servieren zeitnah kühlen und vor dem Verzehr gründlich durchgehend erhitzen.
Die cremige Sauce und der Wildreis-Pilaff können durch Einfrieren an Textur verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Im Rezept sind Austernpilze als Alternative vorgesehen. Sie schmecken etwas milder und haben eine weichere Textur.
Ja. Eine Wildreismischung ist eine unkomplizierte Alternative und schmeckt etwas milder.
So bleibt die Pfanne heiß und die Pilze können kräftig bräunen, statt in ihrem eigenen Saft zu dünsten.
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