Rippchen einkaufen
Beim Metzger nach vorgegarten, mild gepökelten Rippchen nach Frankfurter Art fragen. Außerhalb Hessens sind sie nicht überall erhältlich.
Hessisches Fleischgericht
Mild gepökelte, vorgegarte Rippchen werden in würzigem Apfelwein-Sauerkraut sanft erwärmt. Dazu gibt es cremiges Kartoffelpüree.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ein herzhaftes hessisches Tellergericht: Die Rippchen ziehen im Sauerkraut, während die Kartoffeln weich kochen und anschließend mit warmer Milch und Butter gestampft werden.
Zarte, mild gepökelte Rippchen treffen auf würzig-säuerliches Sauerkraut mit einer feinen Apfelwein-Note. Das Kartoffelpüree ist weich und cremig.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in einem Topf mit Salzwasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgießen und abgedeckt beiseitestellen. Währenddessen das Sauerkraut vorbereiten und garen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelstücke lassen sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Zwiebel schälen und fein würfeln. Sauerkraut auflockern; ist es sehr sauer, kurz abspülen und gut abtropfen lassen. Butter im großen Topf schmelzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Sauerkraut, Apfelwein, Wasser und den abgemessenen Zucker zugeben. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Pfefferkörner und Nelken in ein Gewürzsäckchen geben und dazulegen. Zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Das Kraut ist weich und der Sud köchelt nur sanft.
Die vorgegarten Rippchen auf das Sauerkraut legen. Den Topf wieder zudecken und das Fleisch bei niedriger Hitze 15 bis 20 Minuten sanft erwärmen; das Kraut soll nicht sprudelnd kochen. Anschließend das Gewürzsäckchen herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Rippchen sind durchgehend heiß; das Kraut kocht nicht sprudelnd.
Kartoffelstärke mit dem kalten Wasser glatt rühren. Unter das Kraut rühren und kurz köcheln lassen, bis der Sud leicht bindet. Mit Salz, gemahlenem Pfeffer und bei Bedarf zusätzlichem Zucker abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Sud ist leicht gebunden und haftet dünn am Kraut.
Milch und Butter erwärmen. Die abgegossenen Kartoffeln mit der warmen Milch-Butter-Mischung stampfen oder durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Rippchen, Sauerkraut und Kartoffelpüree auf Tellern anrichten.
Daran erkennst du es: Das Püree ist cremig und gleichmäßig gestampft.
Beim Metzger nach vorgegarten, mild gepökelten Rippchen nach Frankfurter Art fragen. Außerhalb Hessens sind sie nicht überall erhältlich.
Hessischen Apfelwein gibt es oft in gut sortierten Getränkemärkten oder in Geschäften mit regionalem Sortiment.
Eine passende Alternative zu vorgegarten Frankfurter Rippchen; geräuchertes Kasseler schmeckt kräftiger.
Die gekochten, gepökelten Rippchen wie im Rezept auf das Kraut legen und sanft erwärmen.
Der Geschmack wird meist fruchtiger und kann etwas süßer ausfallen.
Anstelle des Apfelweins zum Sauerkraut geben und vor dem zusätzlichen Abschmecken mit Zucker probieren.
Die vorgegarten Rippchen zugedeckt bei niedriger Hitze 15 bis 20 Minuten im Kraut erwärmen; nicht sprudelnd kochen lassen.
Hitze reduzieren und die Rippchen nur noch sanft im Kraut erwärmen.
Sehr saures Sauerkraut vor dem Kochen kurz abspülen und gut abtropfen lassen. Zucker erst am Ende nach Bedarf ergänzen.
Nach dem Binden probieren und bei Bedarf vorsichtig etwas Zucker unterrühren.
Kartoffeln stampfen oder durch eine Kartoffelpresse drücken und nur so lange vermengen, bis das Püree gleichmäßig ist.
Warme Milch und Butter vorsichtig unterheben, ohne die Kartoffeln weiter kräftig zu bearbeiten.
Häufig gefragt
Für diese Zubereitung sind vorgegarte, mild gepökelte Rippchen vorgesehen. Sie werden lediglich sanft im Sauerkraut erwärmt.
Nur wenn es sehr sauer schmeckt: Dann kurz abspülen und gut abtropfen lassen.
Trockener Cider ist eine passende Alternative. Er bringt meist eine fruchtigere und mitunter süßere Note mit; schmecke das Kraut deshalb vor zusätzlichem Zucker erst ab.
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