Speckschwarte besorgen
Speckschwarte ist meist beim Metzger oder an der Fleischtheke erhältlich. Sie gibt der Brühe während des Kochens zusätzliche Specknote.
Kräftige Kartoffelsuppe
Herzhafte Brandenburger Kartoffelsuppe mit passierten Kartoffeln, Gemüsewürfeln, Rinderbrühe, Speck und Majoran.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese kräftige Kartoffelsuppe verbindet eine sämige Brühe mit kleinen Gemüsewürfeln, geröstetem Speck und Majoran. Ein Teil der Kartoffeln wird passiert, während der Rest mit dem SuppengrünEine Mischung aus aromatischem Wurzelgemüse, Lauch und Kräutern für Suppen, Brühen und Saucen. als Einlage gart. So entsteht eine cremige Bindung mit herzhaftem Biss.
Sämig und heiß, mit weichen Kartoffeln und zarten Gemüsewürfeln. Die Suppe schmeckt herzhaft nach Brühe und Speck, wird von Majoran und Petersilie aromatisch abgerundet und erhält durch den gerösteten Speck einen leicht knusprigen Akzent.
Schritt für Schritt
Suppengrün putzen. Kartoffeln schälen und waschen. Etwa zwei Drittel der Kartoffeln und die Hälfte des Suppengrüns grob würfeln. Die übrigen Kartoffeln und das restliche Suppengrün in kleine Würfel schneiden und beiseitestellen.
Die groben Kartoffel- und Gemüsewürfel mit der Rinderbrühe in den großen Topf geben. SpeckschwarteDie an einem Stück Speck haftende Haut, die beim Schmoren oder Auslassen Geschmack und Gelierstoffe beitragen kann., Kümmel, Lorbeerblatt und die angedrückte Knoblauchzehe hinzufügen. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten garen, bis die Kartoffeln weich sind.
Daran erkennst du es: Die groben Kartoffelstücke lassen sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Speckschwarte, Lorbeerblatt und Knoblauch entfernen. Die gekochte Suppe durch ein Sieb streichen und wieder in den Topf geben.
Daran erkennst du es: Die passierte Suppe ist gleichmäßig sämig und frei von groben Stücken der Grundzutaten.
30 g Butter in der Pfanne erhitzen. Die zurückbehaltenen Kartoffel- und Gemüsewürfel darin kurz anschwitzen, in die passierte Suppe geben und etwa 25 bis 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Einlage weich ist.
Daran erkennst du es: Die kleinen Kartoffel- und Gemüsewürfel sind weich, behalten aber ihre Form.
Zwiebel und mageren Speck fein würfeln. Beides in der Pfanne knusprig anrösten. Den Majoran darüberstreuen, kurz mitschwenken und anschließend in die Suppe geben.
Daran erkennst du es: Der Speck ist knusprig und die Zwiebel leicht gebräunt.
Petersilie fein hacken und mit der kalten Butter unter die heiße Suppe rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig eingerührt und die Suppe schmeckt ausgewogen abgeschmeckt.
Gut zu wissen
Speckschwarte ist meist beim Metzger oder an der Fleischtheke erhältlich. Sie gibt der Brühe während des Kochens zusätzliche Specknote.
Mehligkochende Kartoffeln eignen sich besonders gut, weil sie beim Passieren eine sämige Bindung ergeben.
Die Hälfte des Suppengrüns wird grob für die Grundsuppe geschnitten, die andere Hälfte klein für die spätere Einlage.
Die Suppe wird etwas weniger kräftig und weniger speckig.
Die Speckschwarte einfach weglassen und die Suppe wie beschrieben kochen.
Die Suppe bleibt cremig, schmeckt aber etwas anders und ist abhängig vom Produkt weniger milchig.
Beide Butterangaben durch eine zum Braten geeignete pflanzliche Margarine ersetzen.
Die Suppe schmeckt leichter und enthält kein Rindfleischaroma.
Die Rinderbrühe vollständig durch Gemüsebrühe ersetzen und die Suppe vor dem Salzen abschmecken.
Die Einlage erst nach dem Passieren zugeben und bei sanfter Hitze garen, bis sie gerade weich ist.
Falls die Suppe zu dick wird, vorsichtig etwas Brühe ergänzen und die verbliebenen Stücke nur noch kurz erwärmen.
Den Speck unter Beobachtung rösten und den Majoran erst am Ende kurz mitschwenken.
Die geröstete Mischung nicht vollständig verwenden, falls sie deutlich verbrannt schmeckt.
Die Suppe sanft köcheln lassen und bei Bedarf mit etwas Brühe auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Mit zusätzlicher heißer Brühe verdünnen und anschließend erneut abschmecken.
Eine fleischfreie Version mit Gemüsebrühe und ohne Speckschwarte und mageren Speck.
Mehr gerösteter Speck verstärkt den herzhaften Charakter der Suppe.
Mehr frische Petersilie macht die Suppe am Ende heller und kräuterbetonter.
Die Suppe kann bis zu einem Tag im Voraus gekocht werden. Petersilie und kalte Butter möglichst erst beim Erwärmen unterrühren, damit das Aroma frisch bleibt.
Die Suppe nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Nur die benötigte Menge entnehmen und gründlich erhitzen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Kartoffelstruktur und die Bindung können sich nach dem Einfrieren verändern.
Häufig gefragt
Ja. Die Suppe wird dann etwas weniger speckig, funktioniert aber weiterhin.
Etwas heiße Brühe einrühren und die Suppe anschließend erneut mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Sie lassen sich gut passieren und geben der Suppe eine natürliche sämige Bindung.
Eine grobe Hälfte aromatisiert die Grundsuppe, während die fein gewürfelte Hälfte als sichtbare Einlage erhalten bleibt.
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