Rheinisches Rübenkraut
Der dicke Zuckerrübensirup steht meist bei Honig, Brotaufstrichen oder regionalen Spezialitäten. Als Alternative eignet sich Apfelkraut; das Dressing wird dadurch fruchtiger und milder.
Rheinische Salatküche
Herber Endiviensalat und milder Feldsalat werden mit Kartoffel, Essig, Rübenkraut und saurer Sahne zu einem sämigen rheinischen Dressing verbunden. Mandarinen und Walnüsse setzen fruchtige und nussige Akzente.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rheinischer Endivien-Feldsalat mit Rübenkraut-Dressing: Herbe Endivie und milder Feldsalat treffen auf ein sämiges Dressing mit warmer Kartoffel, Essig und rheinischem Rübenkraut. Die Blätter bleiben getrennt, knackig und frisch, während Mandarinen und Walnüsse für fruchtige Süße und Biss sorgen.
Knackige, fein geschnittene Endivie und zarter Feldsalat werden von einem cremig-sämigen Dressing umhüllt. Das Aroma reicht von frisch-säuerlich über süß-würzig bis nussig; Mandarinen sorgen für saftige Fruchtigkeit.
Schritt für Schritt
Kartoffeln mit Schale in leicht gesalzenem Wasser etwa 18 bis 20 Minuten weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, pellen und noch warm grob zerdrücken.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Wasserdampf und das heiße Kochwasser achten.
Endiviensalat putzen, den Strunk entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden. Waschen und gründlich trocken schleudern. Feldsalat ebenfalls putzen, waschen und trocken schleudern.
Daran erkennst du es: Die Salatblätter sind sauber und möglichst trocken.
Zwiebel fein würfeln. Mandarinen schälen und in einzelne Stücke teilen. Walnüsse grob hacken.
Zerdrückte Kartoffeln mit Sonnenblumenöl, Weißweinessig, Apfelessig, Senf, Rübenkraut und saurer Sahne verrühren, bis ein sämiges Dressing entsteht. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und handwarm abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Das Dressing ist sämig und gleichmäßig vermischt.
Endivie und Feldsalat auf einer Platte oder vier Tellern anrichten. Mandarinenstücke und Walnüsse darübergeben. Das Dressing erst kurz vor dem Servieren darüberträufeln, damit die Blätter knackig bleiben.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind noch knackig und das Dressing liegt gleichmäßig darüber.
Gut zu wissen
Der dicke Zuckerrübensirup steht meist bei Honig, Brotaufstrichen oder regionalen Spezialitäten. Als Alternative eignet sich Apfelkraut; das Dressing wird dadurch fruchtiger und milder.
Trockene Salatblätter nehmen das sämige Dressing besser auf und verwässern es nicht.
Das Dressing wird fruchtiger und etwas milder.
Apfelkraut in derselben Menge wie das Rübenkraut in das Dressing einrühren.
Die Kartoffelmasse kann etwas ungleichmäßiger bleiben.
Die warmen Kartoffeln mit einer Gabel grob zerdrücken.
Die Salate sorgfältig trocken schleudern oder mit einem sauberen Küchentuch trocknen.
Überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen und bei Bedarf etwas zerdrückte Kartoffel unter das Dressing rühren.
Das Dressing erst kurz vor dem Servieren darüberträufeln.
Weitere trockene Salatblätter ergänzen und sofort servieren.
Rübenkraut zunächst sparsam einrühren und anschließend abschmecken.
Mit wenig Weißwein- oder Apfelessig und etwas saurer Sahne ausbalancieren.
Apfelkraut ersetzt das rheinische Rübenkraut und verleiht dem Dressing eine fruchtigere, mildere Note.
Die Walnüsse werden weggelassen, sodass der Salat ohne Nüsse serviert werden kann.
Blattsalat und Kartoffel-Dressing sind nach dem Einfrieren voraussichtlich nicht mehr knackig und cremig in ihrer ursprünglichen Qualität.
Häufig gefragt
Apfelkraut eignet sich als Alternative. Das Dressing wird dadurch fruchtiger und etwas milder.
Das Dressing sollte erst kurz vor dem Servieren über die Salate geträufelt werden, damit die Blätter knackig bleiben.
So bleiben die unterschiedlichen Blattformen und Texturen klar erkennbar und der Salat wirkt frisch und übersichtlich.
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