Rheinischer Endivien-Feldsalat mit Rübenkraut-Dressing

Rheinische Salatküche

Herber Endiviensalat und milder Feldsalat werden mit Kartoffel, Essig, Rübenkraut und saurer Sahne zu einem sämigen rheinischen Dressing verbunden. Mandarinen und Walnüsse setzen fruchtige und nussige Akzente.

Zum Rezept
Rheinische Blätter mit Rübenkraut-Dressing
Vorbereitung 10 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 35 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Salate
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Milchprodukte, Nüsse und Samen, Obst, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Endivie und Feldsalat verbinden herbe und milde Blattsalatnoten.
  • Kartoffel und saure Sahne geben dem Dressing eine sämige, cremige Struktur.
  • Rübenkraut bringt eine süß-würzige Tiefe, die durch Weißwein- und Apfelessig ausbalanciert wird.
  • Mandarinen und Walnüsse ergänzen den Salat mit Fruchtigkeit und knusprigem Biss.

Rheinischer Endivien-Feldsalat mit Rübenkraut-Dressing: Herbe Endivie und milder Feldsalat treffen auf ein sämiges Dressing mit warmer Kartoffel, Essig und rheinischem Rübenkraut. Die Blätter bleiben getrennt, knackig und frisch, während Mandarinen und Walnüsse für fruchtige Süße und Biss sorgen.

Knackige, fein geschnittene Endivie und zarter Feldsalat werden von einem cremig-sämigen Dressing umhüllt. Das Aroma reicht von frisch-säuerlich über süß-würzig bis nussig; Mandarinen sorgen für saftige Fruchtigkeit.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen und zerdrücken

    Kartoffeln mit Schale in leicht gesalzenem Wasser etwa 18 bis 20 Minuten weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, pellen und noch warm grob zerdrücken.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einer Gabel einstechen.

    • Die Kartoffeln noch warm zerdrücken, damit sie sich später gut mit dem Dressing verbinden.
    • Das Kochwasser vollständig abgießen, damit das Dressing nicht wässrig wird.

    Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Wasserdampf und das heiße Kochwasser achten.

  2. Salate putzen und trocknen

    Endiviensalat putzen, den Strunk entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden. Waschen und gründlich trocken schleudern. Feldsalat ebenfalls putzen, waschen und trocken schleudern.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Salatblätter sind sauber und möglichst trocken.

    • Gut getrocknete Blätter nehmen das Dressing besser auf und bleiben länger knackig.
    • Endivie und Feldsalat getrennt vorbereiten, damit ihre unterschiedlichen Blattformen erhalten bleiben.
  3. Zwiebel, Mandarinen und Walnüsse vorbereiten

    Zwiebel fein würfeln. Mandarinen schälen und in einzelne Stücke teilen. Walnüsse grob hacken.

    5 Minuten
    • Mandarinenstücke vorsichtig teilen, damit möglichst wenig Saft verloren geht.
    • Walnüsse nur grob hacken, damit ihr Biss erhalten bleibt.
  4. Kartoffel-Dressing anrühren

    Zerdrückte Kartoffeln mit Sonnenblumenöl, Weißweinessig, Apfelessig, Senf, Rübenkraut und saurer Sahne verrühren, bis ein sämiges Dressing entsteht. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und handwarm abkühlen lassen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Dressing ist sämig und gleichmäßig vermischt.

    • Rübenkraut nach und nach unterrühren, wenn eine mildere Süße gewünscht ist.
    • Das Dressing nur handwarm abkühlen lassen und nicht heiß über die Salatblätter geben.
  5. Anrichten und servieren

    Endivie und Feldsalat auf einer Platte oder vier Tellern anrichten. Mandarinenstücke und Walnüsse darübergeben. Das Dressing erst kurz vor dem Servieren darüberträufeln, damit die Blätter knackig bleiben.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Blätter sind noch knackig und das Dressing liegt gleichmäßig darüber.

    • Das Dressing nicht lange vor dem Servieren unterheben.
    • Für getrennte Bestandteile die Salate nebeneinander anrichten und das Dressing erst am Tisch verteilen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Dressing spät zugeben: Das Dressing erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben, damit Endivie und Feldsalat knackig bleiben.
  • Kartoffeln noch warm verarbeiten: Die Kartoffeln lassen sich warm leichter zerdrücken und verbinden sich dann gleichmäßiger mit den flüssigen Dressingzutaten.

Zutatenwissen

Rheinisches Rübenkraut

Der dicke Zuckerrübensirup steht meist bei Honig, Brotaufstrichen oder regionalen Spezialitäten. Als Alternative eignet sich Apfelkraut; das Dressing wird dadurch fruchtiger und milder.

Blätter gründlich trocknen

Trockene Salatblätter nehmen das sämige Dressing besser auf und verwässern es nicht.

Sinnvolle Alternativen

Apfelkraut

Das Dressing wird fruchtiger und etwas milder.

Apfelkraut in derselben Menge wie das Rübenkraut in das Dressing einrühren.

Gabel

Die Kartoffelmasse kann etwas ungleichmäßiger bleiben.

Die warmen Kartoffeln mit einer Gabel grob zerdrücken.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Dressing wird wässrig und haftet schlecht an den Blättern.

Die Salate sorgfältig trocken schleudern oder mit einem sauberen Küchentuch trocknen.

Überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen und bei Bedarf etwas zerdrückte Kartoffel unter das Dressing rühren.

Die Salatblätter fallen zusammen und verlieren ihren Biss.

Das Dressing erst kurz vor dem Servieren darüberträufeln.

Weitere trockene Salatblätter ergänzen und sofort servieren.

Die süß-würzige Rübenkrautnote überdeckt die Säure.

Rübenkraut zunächst sparsam einrühren und anschließend abschmecken.

Mit wenig Weißwein- oder Apfelessig und etwas saurer Sahne ausbalancieren.

Varianten

Fruchtigere Variante mit Apfelkraut

Apfelkraut ersetzt das rheinische Rübenkraut und verleiht dem Dressing eine fruchtigere, mildere Note.

Variante ohne Walnüsse

Die Walnüsse werden weggelassen, sodass der Salat ohne Nüsse serviert werden kann.

Servieren und kombinieren

  • Als Beilage zu kräftigen Hauptgerichten: Der frische, säuerlich-süße Salat passt als knackige Beilage zu kräftigen Hauptgerichten.
  • Zu einer einfachen Brotzeit: Der Salat ergänzt eine einfache Brotzeit mit seiner frischen Säure und dem sämigen Dressing.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Blattsalat und Kartoffel-Dressing sind nach dem Einfrieren voraussichtlich nicht mehr knackig und cremig in ihrer ursprünglichen Qualität.

Allergene und Nährwerte

  • Schalenfrüchte: enthält · Walnüsse sind als Zutat angegeben.
  • Milch: enthält · Saure Sahne ist ein Milchprodukt.
  • Senf: enthält · Senf ist als Zutat angegeben.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was kann ich statt Rübenkraut verwenden?

Apfelkraut eignet sich als Alternative. Das Dressing wird dadurch fruchtiger und etwas milder.

Wann kommt das Dressing auf den Salat?

Das Dressing sollte erst kurz vor dem Servieren über die Salate geträufelt werden, damit die Blätter knackig bleiben.

Warum werden Endivie und Feldsalat getrennt angerichtet?

So bleiben die unterschiedlichen Blattformen und Texturen klar erkennbar und der Salat wirkt frisch und übersichtlich.

Aus unserer Küche

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