Getrocknete Morcheln
Getrocknete Morcheln sind häufig in gut sortierten Feinkost- oder Gewürzgeschäften erhältlich. Braune Champignons können sie ersetzen; sie schmecken milder und weniger erdig.
Geflügel-Frikassee
Zartes Hühnerfleisch, junges Gemüse, Morcheln und Flusskrebsschwänze in einer hellen Krebsbuttersauce, serviert mit Langkornreis.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Hühnerfrikassee verbindet gekochtes, zartes Hähnchenfleisch mit Möhren, grünen Bohnen, Spargel, Erbsen, Morcheln und Flusskrebsschwänzen. Eine helle Sauce mit Sahne und Krebsbutter rundet das Gericht ab; dazu gibt es lockeren Langkornreis.
Zartes Hühnerfleisch und bissfestes Gemüse treffen auf eine cremige, mild-würzige Sauce mit erdigem Morchelaroma, feiner Krebsnote und einem Hauch Zitrone.
Schritt für Schritt
Hähnchenschenkel, Brühenwasser, halbierte Zwiebel, grob geschnittene Möhre, Lauch, Sellerie, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und das abgemessene Salz in den großen Topf geben. Langsam aufkochen, dann zugedeckt bei niedriger Hitze 35–45 Minuten sanft köcheln lassen. Das Fleisch soll zart sein und an der dicksten Stelle mindestens 74 °C erreichen. Huhn herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Brühe durch ein Sieb gießen, 650 ml abmessen und das Fleisch von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke zupfen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist zart und erreicht an der dicksten Stelle mindestens 74 °C; ein Thermometer verwenden.
Wichtig: Geflügel vollständig garen; an der dicksten Stelle mit einem Lebensmittelthermometer mindestens 74 °C prüfen.
Während das Huhn köchelt, Reiswasser mit dem abgemessenen Salz aufkochen. Reis einrühren, zugedeckt bei niedriger Hitze nach Packungsangabe garen. Butter unterrühren und den Reis zugedeckt warm halten.
Daran erkennst du es: Der Reis ist nach Packungsangabe gar und das Wasser aufgenommen.
Morcheln in der Schüssel mit 150 ml heißem Wasser etwa 20 Minuten einweichen. Morcheln herausnehmen, das Einweichwasser durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter geben und auffangen; 50 ml davon für die Sauce zurückbehalten. Morcheln grob schneiden. Möhren und Bohnen in leicht gesalzenem Wasser 5–7 Minuten garen. Spargel zugeben und weitere 4–5 Minuten garen; Erbsen in den letzten 2 Minuten mitgaren. Gemüse abgießen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gar, aber noch bissfest.
Butter in einem Topf schmelzen. Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute anschwitzen, ohne es bräunen zu lassen. Die abgemessene Hühnerbrühe nach und nach mit dem Schneebesen einrühren. Sahne und 50 ml des gefilterten Morchelwassers zugeben. Unter Rühren aufkochen und 5–7 Minuten leise köcheln lassen, bis die Sauce glatt und gebunden ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und leicht gebunden.
Krebsbutter in der Sauce schmelzen lassen. Hühnerfleisch, Gemüse, Morcheln und Flusskrebsschwänze zugeben und bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten erwärmen, ohne die Sauce stark kochen zu lassen. Mit Zitronensaft, Salz, weißem Pfeffer und Muskat abschmecken, Petersilie einrühren und mit dem Reis servieren.
Daran erkennst du es: Fleisch, Gemüse und Flusskrebsschwänze sind durchgehend heiß; die Sauce köchelt nicht stark.
Gut zu wissen
Getrocknete Morcheln sind häufig in gut sortierten Feinkost- oder Gewürzgeschäften erhältlich. Braune Champignons können sie ersetzen; sie schmecken milder und weniger erdig.
Gegarte Flusskrebsschwänze sind oft beim Fischhändler oder in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Gegarte Garnelen sind eine praktische Alternative mit etwas anderem Geschmack.
Krebsbutter ist häufig beim Fischhändler oder in Feinkostgeschäften erhältlich. Normale Butter funktioniert ebenfalls, ergibt aber eine weniger ausgeprägte Krebsnote.
Milder und weniger erdig als Morcheln.
Champignons putzen, schneiden und zusammen mit dem Gemüse garen. Das Einweichwasser entfällt; die Sauce wird dadurch weniger aromatisch.
Die Sauce erhält eine andere, aber weiterhin deutliche Meeresfrüchtenote.
Abgetropfte, gegarte Garnelen erst zum Schluss zugeben und behutsam erwärmen.
Die Sauce schmeckt weniger deutlich nach Krebs.
Butter wie die Krebsbutter in der fertigen Sauce schmelzen lassen. Bei Allergien die Zutatenkennzeichnung beachten; normale Butter ersetzt nicht die Flusskrebsschwänze.
Brühe nach und nach mit dem Schneebesen einarbeiten.
Die Sauce kräftig glatt rühren oder durch ein Sieb passieren, bevor Fleisch und Gemüse hineinkommen.
Nach Zugabe der Einlagen nur bei niedriger Hitze erwärmen und nicht stark kochen lassen.
Mit etwas zurückbehaltener Brühe auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Garzeiten einhalten und das Gemüse abgießen, sobald es bissfest ist.
Reste zügig in flache Behälter füllen und innerhalb von 2 Stunden kühlen. Im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Bei Umgebungstemperaturen über 32 °C nicht länger als 1 Stunde ungekühlt stehen lassen.
Häufig gefragt
Ja. Braune Champignons sind eine mögliche Alternative. Sie schmecken milder und weniger erdig; das Einweichwasser entfällt.
Gegarte Garnelen können im gleichen Gewicht verwendet werden. Sie schmecken etwas anders als Flusskrebse.
Ja. Ersetze sie durch normale Butter. Die Sauce schmeckt dann weniger deutlich nach Krebs.
Während das Huhn köchelt, kannst du Reis und Gemüse vorbereiten und die Morcheln einweichen.
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