Frischen Meerrettich finden
Frischen Meerrettich gibt es häufig in gut sortierten Gemüseabteilungen und auf Wochenmärkten. Tafelmeerrettich aus dem Glas eignet sich als Ersatz und schmeckt meist milder und säuerlicher.
Bayerische Brotzeit auf Bauernbrot
Dünn aufgeschnittener, kalt servierter Schweinebraten kommt mit frischer Krencreme auf gebuttertes Bauernbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses herzhafte Brot verbindet kräftig gewürzten Schweinebraten mit frisch geriebenem Meerrettich, saurer Sahne und Bauernbrot. Plane genügend Kühlzeit ein: Gut durchgekühlt lässt sich der Braten besonders gut in dünne Scheiben schneiden.
Kräftiges Brot und würziger, saftiger Braten treffen auf kühle, cremige Krencreme mit frischer, scharfer Meerrettichnote.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwiebel, Möhre und Knoblauch grob schneiden. Die Schweineschulter trocken tupfen und rundum mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
Öl im Bräter auf dem Herd erhitzen und die Schulter rundum kräftig anbraten. Zwiebel, Möhre und Knoblauch kurz mitrösten. Bier und Brühe angießen, den Bräter in den Ofen stellen und das Fleisch etwa 90–110 Minuten garen. Währenddessen einmal mit Bratensaft übergießen. Im dicksten Teil der Schulter die Kerntemperatur messen; das Rezept zielt auf 70 °C. Nach dem Garen das Fleisch mindestens 3 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Im dicksten Teil 70 °C Kerntemperatur erreichen; einmal während des Garens mit Bratensaft übergießen.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle messen.
Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und zügig abkühlen lassen. Spätestens innerhalb von 2 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank geben und dort mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, durchkühlen lassen. So lässt es sich anschließend leichter dünn schneiden.
Wichtig: Gegartes Fleisch nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
Meerrettich schälen und fein reiben. Mit saurer Sahne, Zitronensaft und der abgemessenen Prise Salz verrühren.
Den kalten Braten quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden. Die Brotscheiben mit weicher Butter bestreichen, mit Braten belegen und jeweils etwas Krencreme daraufgeben.
Frischen Meerrettich gibt es häufig in gut sortierten Gemüseabteilungen und auf Wochenmärkten. Tafelmeerrettich aus dem Glas eignet sich als Ersatz und schmeckt meist milder und säuerlicher.
Schmeckt meist milder und säuerlicher als frisch geriebener Meerrettich.
Als Ersatz verwenden und die Menge nach gewünschter Schärfe anpassen. Die übrigen Zutaten der Krencreme wie beschrieben verrühren.
Nach dem Abkühlen mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Den Braten nochmals abgedeckt kühlen und erst danach aufschneiden.
Für eine mildere, säuerlichere Krencreme frischen Meerrettich durch Tafelmeerrettich aus dem Glas ersetzen.
Den Braten am Vortag garen, zügig abkühlen und innerhalb von 2 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Mindestens 4 Stunden durchkühlen lassen; die Krencreme möglichst kurz vor dem Servieren anrühren.
Gegarten Braten zügig abkühlen, spätestens innerhalb von 2 Stunden kühlen und bei höchstens 4,4 °C aufbewahren. Innerhalb von 4 Tagen verbrauchen. Brot und Krencreme getrennt lagern und erst zum Servieren zusammenstellen.
Verderbliche Speisen nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
Den gegarten Braten portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren. Brot und Krencreme separat frisch zubereiten.
Im Kühlschrank auftauen lassen und nach dem Auftauen zeitnah verwenden.
Für beste Qualität innerhalb von 3 Monaten verbrauchen.
Häufig gefragt
Ja. Den Braten am Vortag garen, zügig abkühlen, innerhalb von 2 Stunden zugedeckt kühlen und mindestens 4 Stunden, gern über Nacht, durchkühlen lassen.
Ja. Tafelmeerrettich aus dem Glas eignet sich als Ersatz und schmeckt meist milder und säuerlicher. Die Menge nach gewünschter Schärfe anpassen.
Den vollständig durchgekühlten Braten mit einem scharfen Messer quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden.
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