Rinderfond
Die Sauce schmeckt damit etwas weniger wildtypisch.
Verwende Rinderfond anstelle des Wildfonds und gib ihn wie beschrieben zum Rotwein.
Südlicher Ostharz | Wildküche
Zart geschmortes Wildschweingulasch mit Rotwein, Pilzen und Preiselbeeren, serviert mit hausgemachten Kartoffelklößen und fruchtigem Rotkohl.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Wildschweingulasch wird mit Wurzelgemüse und Rotwein langsam geschmort, bis das Fleisch zart ist. Kartoffelklöße mit gerösteter Brotwürfelfüllung und Apfel-Rotkohl machen daraus ein herzhaftes Gericht mit regionalem Bezug zum südlichen Ostharz.
Das Fleisch ist zart und saftig, die Sauce kräftig und würzig mit einer fruchtigen Note von Rotwein und Preiselbeeren. Dazu passen die weichen Kartoffelklöße mit goldbraunem Brotkern und der süß-säuerliche, leicht gewürzte Rotkohl.
Schritt für Schritt
Kartoffeln gründlich waschen und in einem Topf mit Salzwasser etwa 20 bis 25 Minuten gar kochen. Abgießen und etwas abkühlen lassen. Währenddessen den Rotkohl vorbereiten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind gar, wenn sie sich leicht mit einem Messer einstechen lassen.
Rotkohl putzen, den Strunk entfernen und den Kohl in feine Streifen schneiden. Apfel entkernen und würfeln, Zwiebel schälen und fein würfeln. Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Rotkohl und Apfel zugeben und kurz mitdünsten. Essig, Apfelsaft, Lorbeerblatt, Nelken und Zucker einrühren, salzen und pfeffern. Zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 45 Minuten schmoren und gelegentlich umrühren. Während der Rotkohl gart, kannst du mit dem Gulasch beginnen.
Daran erkennst du es: Der Rotkohl ist weich, aber noch leicht bissfest.
Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wildschweinfleisch trocken tupfen. Speck im ofenfesten Bräter auslassen, Öl zugeben und das Fleisch portionsweise rundum kräftig anbraten. Jede Portion herausnehmen, sobald sie gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Die Fleischwürfel sind rundum gebräunt; brate sie portionsweise, damit sie Farbe bekommen.
Zwiebeln, Möhre und Sellerie schälen und klein würfeln. Im Bräter etwa 5 Minuten anrösten. Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten, dann das Mehl darüberstäuben und gut vermengen. Mit Rotwein ablöschen, den Fond angießen und Lorbeer, Wacholder, Thymian sowie das angebratene Fleisch samt Fleischsaft zugeben. Aufkochen, zudecken und im Ofen etwa 1 Stunde schmoren. Währenddessen kannst du den Rotkohl garen und die Klöße vorbereiten.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit köchelt sanft und das Fleisch beginnt weich zu werden.
Champignons putzen, vierteln und zum Gulasch geben. Zugedeckt weitere 30 bis 45 Minuten schmoren, bis das Fleisch vollständig durchgegart und zart ist. Preiselbeeren einrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist vollständig durchgegart und lässt sich leicht zerteilen.
Weißbrot entrinden und in kleine Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen und die Brotwürfel goldbraun rösten.
Daran erkennst du es: Die Brotwürfel sind goldbraun und knusprig.
Kartoffeln pellen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Ei, Kartoffelstärke, Salz und etwas Muskatnuss zu einem formbaren Teig verkneten. Falls der Teig sehr weich ist, noch etwas Kartoffelstärke einarbeiten. Acht Klöße formen und jeweils einige geröstete Brotwürfel in die Mitte geben.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich zu Klößen formen und hält die Füllung im Inneren.
Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen. Klöße hineingeben und bei sehr schwacher Hitze etwa 15 bis 20 Minuten gar ziehen lassen; das Wasser soll nicht sprudelnd kochen. Wenn die Klöße an die Oberfläche steigen, noch einige Minuten ziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausheben.
Daran erkennst du es: Die Klöße steigen an die Oberfläche und sind anschließend durchgewärmt.
Rotkohl abschmecken. Gulasch, Kartoffelklöße und Rotkohl zusammen servieren. Die Klöße lassen sich während der letzten Schmorzeit des Gulaschs gar ziehen, sodass alles möglichst gleichzeitig auf den Tisch kommt.
Daran erkennst du es: Gulasch und Rotkohl sind heiß und abgeschmeckt; die Klöße sind gar.
Die Sauce schmeckt damit etwas weniger wildtypisch.
Verwende Rinderfond anstelle des Wildfonds und gib ihn wie beschrieben zum Rotwein.
Brate das Fleisch portionsweise an und nimm jede gebräunte Portion heraus, bevor du die nächste hineingibst.
Nimm das Fleisch heraus, lass überschüssige Flüssigkeit verdampfen und brate die nächste Portion bei ausreichend hoher Hitze an.
Lass die Klöße nur bei sehr schwacher Hitze gar ziehen; das Wasser soll nicht sprudelnd kochen.
Reduziere die Hitze sofort und bewege die Klöße möglichst wenig.
Lass die Kartoffeln nach dem Abgießen etwas ausdampfen und arbeite zusätzliche Stärke schrittweise ein.
Knete etwas Kartoffelstärke nach und nach unter, bis der Teig formbar ist.
Verwende Rinderfond statt Wildfond für eine etwas weniger wildtypische Sauce.
Häufig gefragt
Ja. Verwende dieselbe Menge Rinderfond; die Sauce schmeckt damit etwas weniger wildtypisch.
Nach der ersten Stunde Schmorzeit. Gib sie geviertelt dazu und schmorre das Gulasch weitere 30 bis 45 Minuten.
Aus dem Teig formst du 8 Klöße, also 2 pro Person bei 4 Personen.
Den Rotkohl kannst du während des Schmorens garen. Bereite auch den Kloßteig währenddessen vor und lass die Klöße in der letzten Schmorzeit gar ziehen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …