Der Erbsenbrei bleibt körnig oder lässt sich nicht fein pürieren.
Die Erbsen so lange sanft garen, bis sie sich leicht zerdrücken lassen.
Mit etwas Wasser weitergaren und anschließend erneut pürieren.
Fränkische Hausmannskost
Sämiger Erbsenbrei aus getrockneten Erbsen, Gemüse und Räucherbauch trifft auf langsam gegarte Schweineschulter, Bratensauce und selbst gemachte Kartoffelklöße. Für vier Personen; die Erbsen werden über Nacht eingeweicht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der kräftige Erbsenbrei wird mit einer goldgelben Zwiebel-Mehl-Einbrenne gebunden und mit ausgelassenem Räucherbauch verfeinert. Dazu kommen zarter Schweinebraten mit Bratensauce und weiche Klöße aus gekochten und rohen Kartoffeln. Während der Braten im Ofen gart, können Erbsenbrei und Kloßmasse vorbereitet werden.
Der Erbsenbrei ist weich und sämig, mit herzhaftem Räucherbauch und milder Gemüsesüße. Der Braten wird zart und gebräunt, die Klöße sind weich und kompakt; Bratensauce verbindet die kräftigen Aromen.
Schritt für Schritt
Die Erbsen abspülen, in eine große Schüssel geben und mit 1,5 l kaltem Wasser bedecken. Über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag abgießen.
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schweineschulter mit Salz, Pfeffer und Kümmel einreiben. Öl oder Schweineschmalz im Bräter erhitzen und das Fleisch rundum anbraten. Zwiebel, Möhre und Sellerie grob würfeln, zum Fleisch geben und kurz mitrösten. Mit der Fleischbrühe aufgießen und den Bräter zudecken.
Den Braten zugedeckt etwa 2 Stunden im Ofen garen. Zwischendurch wenden und bei Bedarf etwas Wasser angießen. Den Deckel abnehmen und weitere 20–30 Minuten braten, bis das Fleisch weich und gebräunt ist. Die Kerntemperatur im dicksten Teil prüfen: mindestens 63 °C. Den Braten anschließend mindestens 3 Minuten ruhen lassen, dann zugedeckt warm halten. Den Bratensatz samt Gemüse durch ein Sieb in einen Topf geben und kurz einkochen; bei Bedarf mit wenig Wasser verdünnen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist weich und gebräunt; die Kerntemperatur beträgt mindestens 63 °C.
Wichtig: Kerntemperatur mit einem Lebensmittelthermometer prüfen; nach dem Garen mindestens 3 Minuten ruhen lassen.
Während der Braten im Ofen ist, die eingeweichten Erbsen mit 1,2 l frischem Wasser und etwas Salz in einen Topf geben. Möhre, Sellerie und Lauch putzen, grob schneiden und hinzufügen. Aufkochen und bei kleiner Hitze 60–90 Minuten garen, bis die Erbsen weich sind. Bei Bedarf schluckweise Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Erbsen sind weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Den Räucherbauch in einer Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen und herausnehmen. Die Zwiebel fein würfeln und im ausgelassenen Fett glasig braten. Falls wenig Fett in der Pfanne ist, etwas vom Schweineschmalz oder Butterfett zugeben. Das Mehl einrühren und unter Rühren goldgelb rösten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig und die Einbrenne goldgelb.
Das gegarte Erbsengemüse fein pürieren. Die Einbrenne nach und nach unterrühren und den Brei einige Minuten sanft köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Räucherbauch unterheben.
Daran erkennst du es: Der Brei ist sämig und die Einbrenne gleichmäßig eingerührt.
600 g Kartoffeln in der Schale weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, noch warm pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Die übrigen 600 g Kartoffeln schälen und fein reiben. In einem sauberen Tuch kräftig ausdrücken; die abgesetzte Kartoffelstärke aus dem aufgefangenen Wasser zurück zur Kartoffelmasse geben.
Daran erkennst du es: Die gekochten Kartoffeln sind weich; die geriebenen Kartoffeln sind kräftig ausgedrückt.
Gekochte und rohe Kartoffeln mit Ei, Kartoffelstärke, Salz und Muskat rasch zu einem Teig vermengen. Mit angefeuchteten Händen etwa acht Klöße formen. Salzwasser in einem großen Topf aufkochen, die Klöße einlegen und bei kleiner Hitze 20–25 Minuten gar ziehen lassen; das Wasser soll nicht sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Die Klöße sind durchgegart und im sanft siedenden Wasser gar gezogen.
Den Braten in Scheiben schneiden und mit etwas Bratensauce, Erbsenbrei und Kartoffelklößen anrichten.
Die Erbsen so lange sanft garen, bis sie sich leicht zerdrücken lassen.
Mit etwas Wasser weitergaren und anschließend erneut pürieren.
Den Teig zügig formen und die Klöße nur in sanft siedendem Wasser gar ziehen lassen.
Die Hitze reduzieren und das Wasser nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
Reste innerhalb von zwei Stunden in flache, abgedeckte Behälter füllen und kühlen. Innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen.
Bei Raumtemperatur höchstens zwei Stunden stehen lassen; bei Umgebungstemperaturen über 32 °C höchstens eine Stunde.
Häufig gefragt
Beides ist für den Erbsenbrei vorgesehen. Die Garzeit kann je nach Erbsen und Einweichdauer variieren; gare sie, bis sie weich sind.
Die Erbsen können während der Bratenzeit garen. Auch die Kartoffeln für die Klöße lassen sich in dieser Zeit vorbereiten.
Aus der Masse etwa acht Klöße formen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …